Beiträge von Atkinson

    Das glaube ich nicht, dass das was bringt. Die Klima belastet den Akku ja auch nochmal und der Lüfter zieht ja schon seine kühle Luft aus dem Innenraum. Wenn dann müsste man da wirklich einen Schlauch direkt von der Lüftung zum Lüfter machen, damit man da einen spürbaren Effekt hätte.

    Der zieht die Luft per Unterdruck durch den Fahrtwind erzeugt aus dem Innenraum durch die Öffnung über den Akku nach hinten zur Kofferraumentlüftung. Der Lüfter dient hauptsächlich als Zwangbelüftung bei Stillstand oder langsamen Geschwindigkeiten. Der Akku wird wohl so ca. 10-20 °C wärmer als die Temp in der Fahrgastzelle je nach Last und wie die Sonne auf die Karosserie brennt. Mehr als 20 °C sollte die Innentemp im Sommer wohl nicht betragen und mindestens Gebläsestufe 3, damit der Akku ausreichend kühle Luft bekommt.

    Zum sportlichen fahren sind die halt wirklich nicht gemacht. Dass man sogar im normalen Straßenverkehr mit zügiger Fahrweise an die Temperaturgrenzen kommt und Leistung gedrosselt wird, hatte ich mit noch keinem anderen Auto vorher. Und den Corolla fahre ich im Verhältnis dazu, wie ne alte Oma ^^

    Hast du hinten Lüftungsdüsen für den Fond? Ich habe die nach unten links zur Akkubelüftungsöffnung gestellt und auch diesen S-Flow deaktiviert. Habe die Klima auf 20 °C gestellt, evtl. beim NiMih-Hitzkopf Temp auf low und volle Lotte Innrenraumbelüftung stellen, vielleicht bringt es was.

    Der FL drosselt bei Vollgasautobahn auch nach paar Kilometer mit 193 km/h laut Tacho dann den Verbrenner per Drehzahl/Drehmoment so, dass nur ca. max 185 km/h laut Tacho drin sind. Wird wohl irgendwas zu warm, Inverter, MG1 oder der Verbrenner selber, wobei letzteres ziemlich unwahrscheinlich.

    Sehe ich bei mir in der Arbeit genau so. Die die Arbeiten werden mit der Stoppuhr verfolgt, ob man nicht noch paar Minuten schnell werden könnte.

    Kommt mir erschreckend bekannt vor.

    Das haben freie Werkstätten nicht. Der Chef packt mit an, zwei Hanseln die die Arbeit machen und Mindestlohn bekommen oder mal was neben machen. Dann kann man alles für die Hälfte anbieten. Muss man halt auf den Stempel im Serviceheft verzichten. Oder gleich selbst machen, dann weiß man wenigstens, dass man es ordentlich gemacht hat.

    Wobei die Chancen mit mülligen Stundenlöhnen steigen, dass Rabauken und Stümper ans Auto kommen. Freie Werkstätten, die gutes Personal haben, sind rar je nach Umgebung gesäht. Dann kann es schon mal sein, dass alle Felgen nach einem Bremsenwechsel verkratzt/verdotzt sind, weil aufs Gesicht gelegt oder dass die Unterbodenverkleidung nicht mehr bündig anliegt. Bei ner Vertragswerkstatt sind die Chancen höher, dass solche Schludrigkeiten weniger passieren, teilweise auch, weil es bürokratischer und standardisierter zugeht.

    Und auch weniger Marken haben. Gerade bei dem HSD weiß ich nicht, ob jeder freie Werkstattmitarbeiter dessen Eigenheiten kennt bzw. sich richtig per Montageanleitung die richtigen Handlungsschritte anliest. Am Ende steht die Kiste vielleicht längere Zeit in N und nudeln die Trajtionsbatterie bis zum Selbstschutz runter. Oder machen nen Ölwechsel in Ready und plötzlich springt der Motor an.

    Die Klima zieht nicht mal auf volle Leistung 2kW.

    Kühlen tut man den Akku damit auch nicht wirklich, die Klima läuft über den Akku und somit belastet man ihn noch mehr.

    Deine Wohnung kannst du auch nicht kühlen indem du den Kühlschrank offen lässt ;)

    Das Beispiel passt aber nicht. Beim Akku nutzt du Energie, um die Entropie in der Fahrgastzelle zu erniedrigen und pumpst sie über den Kondensator nach außen.

    Die gekühlte Luft in der Fahrgastzelle ziehst du dann über Unterdruck beim Fahren oder über Zwangsbelüftung mittels Radiallüfter über den Akkupack Richtung Kofferraum. Einzig die Verlustleistung des Akkus trägt dann zum Aufheizen bei, wird aber durch die gekühlte Luft überkompensiert. Leistungszahl der Klima.

    Zudem wird beim Rekuperieren im Zwischenkreis ein Teil des Stromüberschusses direkt zu den elektrischen Verbrauchern geleitet. Sollte der Akku voll sein, können 2000 Watt direkt zum Klimakompressor gehen.

    Irgendwann erkennt er es doch, wahrscheinlich übers Navi, aber das kann schon etwas dauern. Irgendwann tauchen die 50 km/h mal auf, glaube ich jedenfalls . Muss ich mal bewusst darauf achten.

    Je nach Ort/Kartenlage kann es auch mal 1 km stadteinwärts dauern, bis er die 50 km/h anzeigt. Dann Ortsausgang, Limit der Straße komplett bis Übergang Autobahnauffahrt 70 km/h, er erkennt das 70er-Schild aber nicht, weil Bäume etwas unglücklich daneben stehen, springt aber von 50 km/h auf 100 km/h ziemlich direkt nach Ortsausgang.

    Ergo, Kartendaten und/oder GPS-Positionsaktualisierung noch ausbaufähig.

    Dann hätte der E-Motor bei den 18 % noch beim Bremsen helfen können. Das macht er nämlich auch noch zusätzlich, selbst wenn man die Motorbremse nutzt. Aber halt nicht mehr, wenn der Akku voll ist.

    Bisschen helfen tut er noch, nämlich um Strom für MG 1 zu erzeugen, der ständig drehen muss, damit der Verbrenner mit dem Antriebsstrang gekoppelt ist.

    Sieht man auch, wenn man runterschaltet, denn da geht das Powermeter automatisch mehr in den Charge-Bereich. Ich hatte zwar noch nie so ein Gefälle, dass der Akku mit 8 Balken nix mehr aufnehmen konnte, denke aber dann wird er sich genauso verhalten. Die forcierte Motorbremse plus Regen bei mittelvollem Akku ist so gut, dass es selbst auf der Autobahn reicht, schnell mal von 130 km/h auf 70 km/h zu verzögern, wenn es mal wieder auf der linken Spur durch spätem Rausziehen zu Ziehharmonikaeffekten kommt.

    Man kann mit der Kiste fast ohne Reibungsbremsen auskommen. Nur wenn es nass ist, verzichte ich darauf und trete die Bremse möglich fest, um dem Flugrost nicht vollkommen Tür und Tor zu öffnen.