Beiträge von Atkinson

    Und ob die Bremsschläuche verschleissen,die werden im Alter porös. Mir ist schon zweimal ein Bremsschlauch geplatzt,kein schönes Gefühl,wenn das Bremspedal auf das Bodenblech fällt und die Karre nicht mehr bremst.

    Zweimal hatte ich auch schon eine durchgerostete Bremsleitung.

    Bisschen Bremsleistung müsste dann aber noch da sein durch den Zweikreis?

    Ggf. dann mit Pedalpumpen versuchen, den intakten Kreis auf Druck zu bekommen, falls es vorher nicht schon gerumst hat?

    Beim Corolla ist ein guter Teil der Verrohrung hinter der Filzunterbodenverkleidung. Wenn's da gammeln sollte, wird es keiner sehen.

    Den Ruck merkst du nur, wenn der kalte Motor an ist und auch deine Bremse funktioniert. Der Ruck kommt dadurch, dass wenn der Verbrenner an ist und der Generator angesteuert wird, unweigerlich Kraft in den Antrieb eingeleitet wird. Da er noch in P ist mit der Kralle eingeführt, ist der Antrieb dadurch verspannt. Geht man aus P raus, fährt die Kralle ein und der ganze Antrieb ruckt, was das Spiel im Antrieb zulässt, da sich die Räder durch die Bremse ja nicht drehen können. Du scheinst aber ein schweres Pumpenproblem zu haben, sprich du fährst anscheinend ohne Bremskraftverstärker und musst alleine Fußkraft einsetzen für Hydraulikdruck. Da ist bring mich Werkstatt akut angesagt.

    Das ist nach UN-R13H, wonach alle PKW-Bremsanlagen genehmigt werden, auch unzulässig. Es darf niemals zuerst die Hinterachse blockieren.

    Allerdings hat man das Gefühl, dass Toyota wegen ihres trägen ABS weit von der Blockiergrenze entfernt bleibt.

    Habe noch nen Leon Cupra SC, den kann ich auch hinten ganz locker rostfrei und nahezu glatt mit der Hydraulik bremsen, bremst auch bedeutend stärker. Wird dann auch hinten auf der "Hausrunde" heiß (fühlbar warme Luft kommt nach dem Abstellen aus den Speichen), was ich mit dem Corolla bei ähnlicher Fahrweise so nicht schaffe.

    Bremsbelag ist beim Seat auch weicher und dicker, um Welten mehr mehr Abrieb, einerseits Sauerei auf der Felge, andererseits konserviert er ein bisschen die Scheiben gegen Luftfeuchtigkeit. Die des Corollas hingegen rosten beim Abgestelltsein sofort bei jedem Regenwetter.

    Was mir zusätzlich gerade einfällt: Man möge mich eines besseren belehren, aber ich behaupte mal, dass sich der Bremsdruck an unserem Auto zwischen Vorder- und Hinterachse gar nicht regulieren lässt. Zwei Gründe:

    Neuere Autos benutzen doch nur die elektronische Bremslastverteilung, Drehzahlvergleich VA zu HA, die ggf. vorhandenen Niveaugeber dienen doch u. a. nur zur automatischen Leuchtweitenregulierung oder Nivellierung eines Luftfahrwerks?

    Im Prüfstandsmodus bzw. wenn das Auto erkennt, dass eine Achse nicht dreht, dürfte die elektronische Bremskraftregelung aufgehoben sein und die erreichbaren Bremsdrücke hinten höher sein als im Normalbetrieb. Weil ein Überbremsen/Blockieren in den ABS-Bereich erreicht man in der Praxis selbst bei schlechten Straßenbedingungen hinten so gut wie gar nicht.

    Wenn dem so ist, könnte man auf der Rolle die hinteren Bremsen mit etlichen Versuchen ggf. rostfrei machen.

    Weiß nur nicht, ob die Prüfer dafür Zeit haben.

    Der Theorie, dass es nur am Tragbild und nicht an einem zu geringem Bremsdruck liegt, widerspricht, dass die Handbremskraft den äußeren Rostrand aufbrechen kann, der Hydraulikbremskolben hingegen nicht. Innen auf der Scheibe ist er groß genug, dass er gar nicht erst auftreten kann. Allerdings trotzdem über die Scheibe hinweg sehr "mikro- bis makrorillig" und kein Vergleich zu vorne, wo der Bremsdruck zum fast "Planschleifen" der gesamten Scheibe genügt.

    Hinten hat er auch noch nicht einmal merklich blockiert bei Vollbremsungen, während es vorne recht schnell passiert (Falkenholzreifen) und das ABS fühlbar sehr großen Makroschlupf erzeugt. Das können die meisten anderen Autos aus seinem Jahrgang besser inkl. Bremsweg.

    So nachdem ich im niedrigen Geschwindigkeitsbereich (10-20 km/h) die Parkbremse angezogen habe und dann auch langsam mit angezogener Handbremse wieder losgefahren bin, dann das gleiche Spiel rückwärts und das ganze ca. 30-Mal! fängt sich langsam an, der äußere Rostrand, der immerhin schon ca. 1/3 der hinteren Scheibe ausmacht, endlich aufzulösen.

    Starke Bremsungen auf der Autobahn bringen hingegen beim HB auf der HA nix, vielleicht beim Kombi durch das Mehrgewicht auf HA etwas, aber wohl auch auszuschließen.

    Der Bremsdruck ist wohl durch das mäßige ABS von Toyo sehr konventionell hinten gewählt, denn vorne blockiert er schon recht grob. Auf der HA könnte das bei Nässe bei nicht routinierten Fahrern schon zu einem ausbrechenden Heck führen.

    Die App schmeißt, wenn auch sehr gering, manchmal Fehlermeldungen. Evtl. gibt es manchmal falsche Datenbankzuordnungen auf dem Toyo-Server?

    Ansonsten mal nach ner Standzeit nur Zündung an, Servicemenü aufrufen und die Spannung dort anschauen. Das ist dann auch der Wert, der die App triggert.

    Der FL baut, wenn er ganz ist, in der "Gedenksekunde" von Startknopfbetätigung bis bevor man den Gangwählhebel entriegeln kann, Bremsdruck auf.

    Evtl. ist die 12-Volt-Batterie schon schwach? Aber das merkt man auch im Bremspedal, dieses wird dann weich, wenn Bremsdruck aufgebaut wurde.