Beiträge von Atkinson

    Sehe ich bei mir in der Arbeit genau so. Die die Arbeiten werden mit der Stoppuhr verfolgt, ob man nicht noch paar Minuten schnell werden könnte.

    Kommt mir erschreckend bekannt vor.

    Das haben freie Werkstätten nicht. Der Chef packt mit an, zwei Hanseln die die Arbeit machen und Mindestlohn bekommen oder mal was neben machen. Dann kann man alles für die Hälfte anbieten. Muss man halt auf den Stempel im Serviceheft verzichten. Oder gleich selbst machen, dann weiß man wenigstens, dass man es ordentlich gemacht hat.

    Wobei die Chancen mit mülligen Stundenlöhnen steigen, dass Rabauken und Stümper ans Auto kommen. Freie Werkstätten, die gutes Personal haben, sind rar je nach Umgebung gesäht. Dann kann es schon mal sein, dass alle Felgen nach einem Bremsenwechsel verkratzt/verdotzt sind, weil aufs Gesicht gelegt oder dass die Unterbodenverkleidung nicht mehr bündig anliegt. Bei ner Vertragswerkstatt sind die Chancen höher, dass solche Schludrigkeiten weniger passieren, teilweise auch, weil es bürokratischer und standardisierter zugeht.

    Und auch weniger Marken haben. Gerade bei dem HSD weiß ich nicht, ob jeder freie Werkstattmitarbeiter dessen Eigenheiten kennt bzw. sich richtig per Montageanleitung die richtigen Handlungsschritte anliest. Am Ende steht die Kiste vielleicht längere Zeit in N und nudeln die Trajtionsbatterie bis zum Selbstschutz runter. Oder machen nen Ölwechsel in Ready und plötzlich springt der Motor an.

    Die Klima zieht nicht mal auf volle Leistung 2kW.

    Kühlen tut man den Akku damit auch nicht wirklich, die Klima läuft über den Akku und somit belastet man ihn noch mehr.

    Deine Wohnung kannst du auch nicht kühlen indem du den Kühlschrank offen lässt ;)

    Das Beispiel passt aber nicht. Beim Akku nutzt du Energie, um die Entropie in der Fahrgastzelle zu erniedrigen und pumpst sie über den Kondensator nach außen.

    Die gekühlte Luft in der Fahrgastzelle ziehst du dann über Unterdruck beim Fahren oder über Zwangsbelüftung mittels Radiallüfter über den Akkupack Richtung Kofferraum. Einzig die Verlustleistung des Akkus trägt dann zum Aufheizen bei, wird aber durch die gekühlte Luft überkompensiert. Leistungszahl der Klima.

    Zudem wird beim Rekuperieren im Zwischenkreis ein Teil des Stromüberschusses direkt zu den elektrischen Verbrauchern geleitet. Sollte der Akku voll sein, können 2000 Watt direkt zum Klimakompressor gehen.

    Irgendwann erkennt er es doch, wahrscheinlich übers Navi, aber das kann schon etwas dauern. Irgendwann tauchen die 50 km/h mal auf, glaube ich jedenfalls . Muss ich mal bewusst darauf achten.

    Je nach Ort/Kartenlage kann es auch mal 1 km stadteinwärts dauern, bis er die 50 km/h anzeigt. Dann Ortsausgang, Limit der Straße komplett bis Übergang Autobahnauffahrt 70 km/h, er erkennt das 70er-Schild aber nicht, weil Bäume etwas unglücklich daneben stehen, springt aber von 50 km/h auf 100 km/h ziemlich direkt nach Ortsausgang.

    Ergo, Kartendaten und/oder GPS-Positionsaktualisierung noch ausbaufähig.

    Dann hätte der E-Motor bei den 18 % noch beim Bremsen helfen können. Das macht er nämlich auch noch zusätzlich, selbst wenn man die Motorbremse nutzt. Aber halt nicht mehr, wenn der Akku voll ist.

    Bisschen helfen tut er noch, nämlich um Strom für MG 1 zu erzeugen, der ständig drehen muss, damit der Verbrenner mit dem Antriebsstrang gekoppelt ist.

    Sieht man auch, wenn man runterschaltet, denn da geht das Powermeter automatisch mehr in den Charge-Bereich. Ich hatte zwar noch nie so ein Gefälle, dass der Akku mit 8 Balken nix mehr aufnehmen konnte, denke aber dann wird er sich genauso verhalten. Die forcierte Motorbremse plus Regen bei mittelvollem Akku ist so gut, dass es selbst auf der Autobahn reicht, schnell mal von 130 km/h auf 70 km/h zu verzögern, wenn es mal wieder auf der linken Spur durch spätem Rausziehen zu Ziehharmonikaeffekten kommt.

    Man kann mit der Kiste fast ohne Reibungsbremsen auskommen. Nur wenn es nass ist, verzichte ich darauf und trete die Bremse möglich fest, um dem Flugrost nicht vollkommen Tür und Tor zu öffnen.

    Den MG 2 kann man wahrscheinlich auch nicht überdrehen. Ich meinte, dass es theoretisch denkbar wäre, wenn bei über 120 km/h (oder 125) der Verbrenner aus wäre. Durch die Anordnung und die Übersetzung der Zahnräder würde der MG 2 überdrehen können.

    MG 2 sitzt ja auf der Vorderachse, der könnte nur überdrehen, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit zu hoch werden würde. Deshalb ist der ja bei 193/194 km/h laut Tacho limitiert.

    Klar geht das, schonmal bei 140 - 150 beim Rollen lassen in N geschaltet.

    Klar, du kannst den Gangvorwahlschalter in N, auch P oder gar R bei voller Fahrt legen, aber was der Computer dann macht, ist ne andere Sache.

    Wenn N wirklich drin gewesen ist, hätte der Drehzahlmesser Null anzeigen müssen. Was aber nicht geht, weil dann MG 1 volle Lotte vom Hohlrad über die Planetenräder angetrieben überdreht hätte.

    Man könnte aber wohl einprogrammieren, dass er bei vollem Akku und ner gewissen Bremsbetätigung über ne gewisse Zeit automatisch die Motorbremse reinhaut.

    Problem ist auch, dass es viele HSD-Fahrer leise und sanft mögen, aber ihren Atkinson-Motor bei Last und höherer Drehzahl "hassen" bzw. glauben, der Motor würde um sein Leben schreien. Sieht man ja an den Verbräuchen der Mehrheit, da wird das Gas permanent nur gestreichelt.


    Überdrehen würde der Verbrenner nicht, aber der MG 1. Deshalb muss er entsprechend aktiv gegengedreht werden, im Fall Motorbremse, mit der Drehrichtung des Hohlrades. Das E-Moment sorgt dafür, dass der Planetenträger/Verbrenner jetzt in Hohlraddrehrichtung mitdrehen muss, die Planetenräder und damit auch das mit denen verzahnte Sonnenrad/MG 1 drehen dadurch langsamer. Der dürfte damit über 120 km/h gar nicht in N gehen bzw. wenn er vorher drin war, bei Überrollen automatisch in D gehen, unabhängig von der Stellung des Gang(vor)wahlschalters.