Beiträge von Chris1981

    Mit dem Wirkungsgrad hast du sicher Recht, der Verbrenner erzeugt ja hauptsächlich Wärme wie die Glühlampe. Und die ist ja dank LED aus der Mode gekommen. ;) Es würde auch keiner mehr eine Glühlampe kaufen, da die LED ja nur einen Bruchteil der Energie verbraucht. Verbot hin oder her, das hat der Markt geregelt. Ich habe mir beim Ende der Glühlampe nochmal schön 20 Stück auf Lager gelegt. Da liegen sie bis heute, nicht mehr angerührt, klar baue ich nur noch LED ein. ^^ Und ich glaube keiner streitet ab, dass der elektrische Antrieb die Zukunft ist, ich denke eher die, die schon einen Verbrenner besitzen, werden den jetzt halt nicht gleich entsorgen können oder wollen und auf ein Elektroauto umsteigen.


    Ich finde der Gesamtenergieverbrauch spielt nicht so die große Rolle im Vergleich Verbrenner / Elektro. Das Problem ist in meinen Augen, dass die Energie für die Elektroautos die Stromnetze noch zusätzlich belasten, auch wenn es nur mit 1/4 der Energie von Benzin ist. Und dann sollen Atom- Gas und Kohlekraftwerke vom Netz gehen, die im Winter oder Nachts 50% des Stromverbrauches in Deutschland decken? Das verstehe ich nicht. Da ist der zusätzliche Energieaufwand für die ganzen noch kommenden Elektroautos (wenn es nach der Regierung geht) noch gar nicht einkalkuliert. Der Strom kommt nicht aus der Steckdose, der kommt aus dem Kraftwerk. Das haben manche irgendwie noch nicht so richtig verstanden. Und wenn der Verbrenner 10x soviel Energie benötigen würde, die muss halt nicht vom Kraftwerk erzeugt (umgewandelt) werden und belastet die Netze nicht. Vom CO2 Ausstoß mal abgesehen.


    Ich glaube das Hauptargument für den Verbrenner ist, der ist halt einfach schon millionenfach vorhanden. ;)


    PS: Aber schön, dass es hier wieder sachlich und ruhiger weitergeht... ;)


    PPS: Möchte euch gern noch diese Seite empfehlen, die finde ich sehr interessant. Kann man immer wieder mal reinschauen und ein Gefühl für den aktuellen Strommix in Deutschland und anderen Ländern auf der Welt bekommen: https://app.electricitymaps.co…e&solar=false&remote=true

    Hatte ich mit der mittleren Leuchte auch so gemacht, wie Pauline schreibt. An der linken Schminkspiegelleuchte ist mir eine Nase innen abgebrochen. Kleben (Sekundenkleber und 2K Kleber) hat leider nicht gehalten, selbst beide Seiten angeschmolzen haben sich nicht mehr miteinander verbunden. Hab es just gestern mit einem Kabelbinder wieder eingeklemmt, nachdem es 1/2 Jahr auf meinem Schreibtisch lag... ^^

    Die brechen dir dann die Tür auf und dann lässt sich die Kiste nicht starten. Hast ein kaputtes Auto und den Ärger. Dann lieber Abschreckung mit so einer Lenkradkralle. Dachte Leipzig hätte sich gemausert? :P Wahrscheinlich auch bei den Autodieben... ^^

    Der Elektroantrieb ist die Zukunft das Automobils, das ist klar. Fraglich ist nur, wo die dafür benötigte Energie herkommt und wie sie gespeichert werden kann. Mobil im Auto genau wie stationär an der "Tankstelle".


    Der Strom muss großteils aus erneuerbaren Quellen kommen und intelligent kurzfristig sowie saisonal gespeichert werden können. Dezentrale Erzeugung hilft die Netze zu entlasten. Dann kann die flächendeckende Elektromobilität kommen. Bis dahin müssen wir den Verbrenner so effizient wie möglich gestalten. Ich denke das macht Toyota sehr gut, daher haben sich die meisten hier wohl auch für einen entschieden.

    Vielleicht die Konzerne, die an einer Lösung des Problems hinterher Unmengen Geld verdienen? Oder soll die alte Omi den Fortschritt von großen Konzernen von ihrer Rente vorfinanzieren, die eh schon vorn und hinten nicht ausreicht um ein normales Leben zu bestreiten?


    Ja, der Wirkungsgrad von aktuellen WP ist schon sehr gut, keine Frage. Aber die 1/4 Primärenergie müssen doch auch irgendwo herkommen. Und wo kommen die im Winter zum Großteil her? Aus Kohle- und Gaskraftwerken. Klar können Wärmepumpen emmissionslos betrieben werden, wenn die Photovoltaik genügend Überschuß produziert. Nur leider ist das meist im Sommer, da heizen dann die wenigsten Leute. Das ist alles schön geredete Theorie, fern ab jeglicher Praxis. Wir werden dazu getrieben Strom in rauen Mengen zu verbrauchen und wenn dann alle umgestellt haben, merken wir plötzlich, dass wir gar nicht genug davon haben. Anbei ein Bild, wie der Strommix in Deutschland im Winter bei Windflaute ausschaut. Da kommen 60% aus Kohle und Gas. Und ein Livebild vom Strommix, da kommen dank Windkraft nur 50% von Kohle und Gas (Quelle: electricityMap). Die Skalierung zwischen den beiden Screenshots lässt es allerdings etwas schlechter ausschauen als es ist. Soviel zur sauberen Wärmepumpe und zum sauberen Elektroauto.


    Und wo Elektroautos nur 1/4 der Energie von herkömmlichen Autos verbrauchen, das musst du mir bitte erklären, das verstehe ich nicht...

    Robert Habeck hat nur etwas gesagt, was

    a) im Koalitionsvertrag schon längst beschlossen war

    b) seitens der Gesetzgebung verpflichtend festgeschrieben stand und durch die Judikative auch noch mal verdeutlicht wurde, da Deutschland sonst seine Umweltziele im Bausektor verfehlt.


    Der schwarze Peter ist er also mal defintiv nicht allein - eignet sich aber besser für die Schlagzeilen

    Aber das macht die Situation doch auch nicht besser. Verbote ohne vernünftige Alternativen sind meiner Meinung nach der falsche Weg. In der Mobilität und in der Energiepolitik generell. Wir sind doch alles erwachsene Menschen. Und wenn du im Umkehrschluss sagen würdest, ohne Verbote kommen keine Alternativen, hast du natürlich Recht. Aber der Weg dorthin wird dann meiner Meinung nach auf dem (finanziellen) Rücken der Falschen ausgetragen. Ein Elektroauto ist eben nicht emmissionslos, wie es leider oft verkauft wird genau wie eine Wärmepumpe nicht emmisionslos ist. Aber egal, ich höre ja schon auf, wenn ihr versprecht euch nicht auf der Straße festzukleben... :P


    Die Elektromobilität ist die Zukunft, ganz klar. Die Erzeugung und Speicherung des dafür benötigen Stromes emmissionslos und umweltfreundlich zu gestalten, das ist die Herausforderung.


    Und ich finde es z.B. äußerst vorbildlich von Toyota, seinen Konkurrenten öffentlich zu loben und sich selbst Fehler einzugestehen. Nur so kann man sich verbessern. Das können die Japaner... :thumbup:

    Du fährst halt noch sparsamer, weil das Gesamtgewicht vom Auto geringer wird. 8o Ich persönlich versuche immer noch bis zu einem "guten Zeitpunkt" zum Tanken zu kommen, um nicht teuer Vormittags oder Montags oder so tanken zu müssen. Nüchtern betrachtet spart man zwar nur 1-2€ pro Tankfüllung aber bei mir freut sich der innerliche Monk halt, am günstigsten Tag der Woche getankt zu haben... ^^ Und nüchtern ist doch eh Mist... ^^


    Morgen wird gutes Wetter und ich fahr mit dem Rad zur Arbeit und Mittwoch Abend fahre ich dann mit ca. 140km auf Reserve tanken, weil es der günstigste Tag der Woche ist. Ich liebe Pläne... ;)