Beiträge von extremecarver

    Die Tabelle stimm halt trotzdem hinten und vorne nicht bei e-autos. Es gibt von Tesla einen eigenen Rechner wo man sehen kann wieviel der bei X0 bzw XX0 km/h verbraucht, inklusive Temperatur, Heizung/Klima und Reifen bzw Reifenkappe auswählbar. Ohne Heizung und ohne Licht passt 160km/h doppelter Verbrauch von 80km/h, aber 180km/h 10 facher Verbrauch von 80 frag ich mich zu welcher Potenz das sein soll..

    Es gibt zig Berechnungen/Rechner wo klar ist dass man mit einem Tesla je nach Batterie/Modell zwischen 120-160km/h wenn erlaubt fahren am schnellsten ist - also inklusive der Ladezeit/5-10min für warten/einstöpseln/abstöpseln bei Langstrecke. Wenn Licht und Klima/Heizung an ist hat man realistisch bei 180 vs 80 konstant nur halbe Reichweite.

    Also die Tabelle für E Autos kann nicht stimmen. 80kmh vs 180 sind sicherlich nicht 10 facher Verbrauch, das ist reiner Humbug. Korrekt ist da etwas mehr wie der doppelte Verbrauch. 36kwh/100km beim Model S hab ich dazu gefunden bei konstanten 180. Traue der Tabelle weiter oben daher genauso wenig.


    Rein logisch betrachtet beim e-Auto - 180km/h sollten etwas unter doppelter Verbrauch von 90km/h sein, da der Luftwiederstand zum Quadrat steigt, der Rollwiderstand aber nicht so stark, und im Gegensatz dazu aber Klimatisierung/Heizung je schneller man fährt desto weniger ausmacht. Im Winter ist 180 daher wohl nur doppelter Verbrauch von 80, im Sommer evtl doppelt von 85km/h.... Unter 50km/h wird man wegen dem Rest der Strom verbraucht gar nicht mehr zusätzlich sparen...

    Ich hatte gedacht das wäre nur im Winter ein Problem - es ist im Frühsommer zumindest kaum besser. Heizung/Klima ist nicht der Grund (wobei Klima verbraucht eh kaum was). Bei mir kommt evtl hinzu dass es 50 Höhenmeter den Berg rauf geht nach Hause, und dann beim losfahren erstmal gut 50HM bergab. Es bringt etwas immer zu versuchen mit leerer Batterie anzukommen - da zu Beginn der Motor auch im Sommer leider immer läuft. Aber das sind auch nur Peanuts und das mache ich nur wenn ich weiß ich fahre in den nächsten paar Tagen eh wieder. Wenn es sein kann dass das Auto 5-6 Tage oder länger steht versuche ich eher relativ volle Batterie zu haben (ist bei Li-ion einfach besser - am besten halt 60-80% Ladezustand für längere Abstellzeit). Ich parke in Tiefgarage und die hat vielleicht 10-12° im Winter, akutell 15° und im Sommer dann 20°... Evtl wäre es anders wenn man in der prallen Sonne parkt und der Motor somit von vornherin 50° hat. Das runterkühlen per Klima kostet IMHO weniger Sprit wie das aufheizen des Motors.

    Also bei Kurzstrecke (max 60km/h) ist der 1.8er auch im Sommer nicht überzeugend. Ich bin jetzt 4 Wochen nur 3-4km Strecken gefahren - und hab laut dem bisher immer sehr exakten Bordcomputer nach 60km insgesamt - 5.6l Verbrauch. Ist für mich nicht relevant da ich normalerweise fast nur lange Strecken fahre - und bei kurzen Strecken ja eh nichts zusammenkommt. Meine Kurzstrecken sind 600-800km pro Jahr - vs 15-20k km pro Jahr insgesamt. Stadtverkehr Verbrauch ist sehr gut - aber halt erst nach 3-4km wenn der Motor warm ist.

    Also ich steig aus BMW auch immer eher fertig aus. Mag die überhaupt nicht. Komme mit den Sitzen überhaupt nicht klar. Lenkung braucht auch deutlich mehr Kraft und ist etwas direkter. Am bequemsten sitze ich in Transportern und SUV. Renault Master etwa super bequem für mich abgesehen vom Lärm und den fehlenden Assistenten. Perfekt diesbezüglich die amerikanischen full size SUV.



    Skoda die Lenkung ist nicht direkter wie Toyota, aber weniger Unterstützung durch Servo. Das gefällt mir auch außerhalb von Autobahn besser. Bei Toyota hat man durch den starken Servo einfach auf Landstraßen zu wenig Feedback. Auf Autobahn und in der Stadt ist es super. Und ja sie amerikanischen Autos sind was Lenkung angeht sehr ähnlich wie Toyota.


    Ich hätte gerne deutlich weniger Servo Ab 20kmh bei mehr wie 4-5° Einschlag. Dass es bei wenig Einschlag super leicht ist passt gut. Aber man gewöhnt sich genauso dran.

    Ja, das Gewicht wird einfach überbewertet. Die Walkarbeit ist das A und O.. Und da kommt einfach bei den R18 der Punkt wo es nicht mehr hinhaut. Und bezüglich Seal Inside, das ist halt zumindest von der Beschreibung dort mal wieder typisch Autoindustrie. Da darf es nicht um Nägel und Co gehen - sondern um Durcschläge. Und dann kann man den Reifen eben deutlich leichter bauen bei gleicher Pannensicherheit. Es braucht aber halt auch noch ein dämpfendes Insert und das ganze soll nicht so aufgebaut sein dass man die Milch einmal einfüllt und nie wieder - sondern jedes halbe Jahr erneuert. Sonst investiert man das Gewicht was man spart halt am Ende in die nicht Durchlässigkeit des Reifens was austrocknen angeht bzw es wird einfach nur ein Ersatz für die RunFlat Technologie.


    Es wäre eigentlich mal eine Frage ob die Eco Reifen deutlich pannenanfälliger sind. Weil da wird sicherlich nicht nur an der Gummimischung was geändert - sondern auch die Seitenwand weicher/leichter gebaut. Kaum ein Reifentest, inkludiert ja die Pannenanfälligkeit für Snakebites und ähnlichem. Ich nehme an da gibt es standardisierte Tests, und die Eco Reifen schaffen die halt so grad eben, die normalen Reifen mit viel (mehr) Marge...


    Aber am Ende macht es für den Kunden wahrscheinlich wirtschaftlich einfach keinen Sinn. Es ist logisch dass es besser geht, nur ob man die Kosten durch minderverbrauch wieder reinholt ist eine ganz andere Frage.

    Bei Tall&Narrow scheitert es primär einfach an der Optik des gewöhnten. Sparsamer wenn es Mainstream wird, wäre es definitiv. Und vor allem bei Nässe und Schnee auch nochmal deutlich besser.

    Es macht nur keinen Sinn einen flachen 2225/R18/35 oder 225/R18/40 Zoll Reifen auf Rollwiderstand zu optimieren. Der Großteil vom Rollwiderstand ist ja die Walkarbeit - und die ist umso besser im Verhältnis desto dünner/weicher die Seitenwand ist. Nur dünner/weicher funktioniert nicht bei flachem Reifen. Man könnte aber sicherlich noch etwas erreichen wenn man kein Runflat Insert hätte - sondern ein Insert welches Schläge aufnimmt so wie beim MTB und inzwischen teils schon beim Rennrad. Dann kann man eben die Seitenwand deutlich weicher machen - OHNE die Gefahr von zerstörten Reifen deutlich zu erhöhen. Und wenn man schon dabei ist - warum nicht auch beim Auto jedes halbe Jahr "Pannenmilch" einfüllen. Und ja nicht das Geschlodder was im Reifen Notkit drinnen ist - sondern hochwertiges wie bei MTB/Rennrad. Nur das ganze wird dann halt deutlich teurer als bisher - und dass ist wohl den Aufwand vs Nutzen vs Preis nicht wert.

    Der Grund warum bei gleicher Breite der R18 vs R17 Reifen schwerer ist - ist ja schon von vornherin das Problem der Seitenwand/Pannen. Wenn es um Komfort und Effizienz geht ist R16 wohl nahe am Optimum solange man noch halbwegs schnell Kurven fahren möchte und bremsen. Angenommen Autos fahren irgendwann eh nur noch autonom und schnelles bremsen, Kurvenlage usw ist nicht mehr relevant - dann werden die Reifen wohl noch viel mehr auf Luft/Rollwiderstand/Komfort als jetzt optimiert. Dann kommen aber wohl eher 160-180mm breite R15 oder R16 Reifen. Ja breiter ist besser was Rollwiderstand angeht, aber der Luftwiderstand bei Autobahntempo ist halt zu hoch. Gab ja schon einige E-Autos mit schmalen Reifen mit großem Durchmesser. Das würde dazu im Innenraum noch mehr Platz geben.


    Die Aerokappen für die Felgen scheinen es wert zu sein - die kosten nicht viel, aber bringen dann doch eindeutig etwas. Dazu kann man die schnell austauschen bei vielen Macken und es schaut wieder neu aus wenn das dem Kunden wichtig ist.

    Es handelt sich halt nicht um Sportlenkränder hier im Thread, sondern Lenkräder die durch Marketing den Leuten sportlich vorkommen ohne es zu sein, und dabei ergonomisch auch großteils daneben sind, und wo es primär darum geht einen Look zu erzeugen der dank Jahren an Marketing ein sportliches Gefühlt bei den Käufern erzeugt... Aber bei sowas ist die Autoindustrie Spitze. Das wird quasi nur getoppt von Qualität im Sinne von Haltbarkeit und Funktion in der Luxus Modebranche... Kein Wunder das beide so viel gemeinsam haben und die Designer oft hin und herspringen..


    Wenn es wirklich um Sport ginge, dann gäbe es die Lenkräder in 5-6 Größen - je nach Handgröße/Armlänge unterschieden. Und es gäbe erst recht keinen so risiegen Nähte die irgendwie einen hoch qualitativen Eindruck vermitteln wollen.


    Aber ja, S-Verlängerung ist zu abwertend - das ist korrekt.

    Und während in der Formel 1 - das Lenkrad eben nicht Steer by Wire ist - ist es nicht weit davon entfernt da die Hinterräder ja mitlenken oder gegenlenken vom Computer nach Geschwindigkeit gesteurt - dadurch braucht man deutlich weniger "Umdrehungen". Generell - wenn Steer by Wire als Konzept verwendet wird - dann braucht es nicht mehr wie 70-80° - Die 270° oder noch mehr braucht es ja nur weil man sonst entweder auf Autobahn nicht geradeaus fahren könnte, oder (langsam) keine enge Kurve. Ab dem Zeitpunkt ist dann auch die Ergnomie deutlich anders da die Hände ja dauerhaft am Lenkrad bleiben können - und man nicht umgreifen muss. Dann macht breiteres Lenkrad deutlich mehr Sinn. Aber jetzt ein Lenkrad in einem Auto zu verbauen welches eben klassisch lenkt - aber super breit ist das macht einfach keinen Sinn. Abflachen ist hier genau dasselbe - wenn man da versucht umzugrifen bei 120-130° dann ist es mit der Ergonomie vorbei. Ohne Lenkeinschlag natürlich super weil Lenkrad kann tiefer eingestellt werden ohne Beine zu behindern.