Beiträge von Mmax

    • Ökologische Bilanz: Die Strategie ist negativ. Die Verkürzung der Batterielebensdauer (von ca. 10/7 auf nur noch 5/3 Jahre) verursacht durch den höheren Batteriewechsel mehr CO₂-Emissionen, als die minimale Spritersparnis jemals einsparen könnte. Toyota optimiert hier für Messwerte, nicht für echte Nachhaltigkeit/Realität. Klassischer fall von Prüfstandsoptimierung auf Kosten der Ökobilanz.

    Hast Du das nachgemessen, selbst ausgerechnet oder kannst Du diese Behauptung mit einer Quellenangabe belegen?

    • Spritersparnis vs. Realität: Das Argument der Ersparnis durch reduzierten DC/DC-Einsatz ist primär WLTP-Prüfstandsoptimierung. Im realen Fahrbetrieb stammt die Energie aus der Rekuperation, nicht vom Verbrenner.

    Auf dem WLTP-Prüfstand verhält sich der Corolla genau so wie im Alltagsbetrieb. Rekuperation findet auch auf dem Prüfstand statt. Sonst wären die Messergebnisse bei einem Hybriden Müll. Die Spritersparnis kommt also auch Dir im Alltag zugute.

    Bei einer Standard-Blei-Batterie (nass) entsprechen 12,8V nicht einer Erhaltungsladung.

    Ich kann mich da nur wiederholen und auf die gemessenen Werte verweisen. Der DC/DC-Wandler legte während der Fahrt 12.8 V an die 12-V-Batterie an und die Ruhespannung der 12-V-Batterie war vor und nach der Fahrt gleich, jeweils gemessen nach 12 Stunden Standzeit bei geschlossenem Fahrzeug. Nenns halt nicht "Erhaltungsladung", sondern "Erhaltungsstrategie", insofern dass die Spannung, die die Bordelektrik braucht, bei 12.8 V während der Fahrt letztlich über den DC/DC aus der Hochvoltbatterie kommt und der SoC der 12-V-Batterie so bleibt wie er ist.


    Und das ist eben tatsächlich eine Effizienz-Strategie. Die spart immerhin Sprit, wenn nicht unnötig ständig geladen wird.


    In meinem Fall hätte ich trotzdem gerne auf Ladung geschaltet, wäre das möglich. Denn gestern lief für 20 Min. ein OBD-Dongle bei angeschalteter Zündung, was 0.1 V zusätzliche Ruhespannung gekostet hat und die nächsten zweieinhalb Wochen wird das Fahrzeug wieder nur rumstehen, so dass die Batterie dann unter 12 V sein wird. Letztlich ist die Batterie einfach zu klein für "längere" Standzeiten.


    Und nochmal zum Thema ausgasen. Ich hatte auch bereits beobachtet, dass bei relativ voller Batterie im Winter trotzdem volle Pulle geladen wird. Stundenlang bei stundenlanger Fahrt. Meine Hypohese ist, dass der Toyota vor Fahrtbeginn entscheidet, ob er laden will oder nicht und das dann die ganze Fahrt durchzieht, weil er während der Fahrt die Batteriespannung nicht messen kann. Wenn dabei stundenlang 14.4 V an der vollen Batterie anliegen, dann führt das durchaus zu einer chemischen Reaktion, die man eigentlich nicht will. Ein modernes Ladegerät wie das ctek überwacht dagegen während der Ladung den Stromfluss und reduziert die Ladespannung, sobald der Stromfluss versiegt, weil die Batterie voll ist.

    Ich meine mit Vorführer keinen Werkstattwagen mit 2-20k km. Die würde ich auch vorher anschauen wollen. Ein echter Vorführer steht im Autohaus und wird ab und zu für Probefahrt rausgegeben. Gibt halt sogennante Vorführwagen die aber in Wirklichkeit Werstattwagen sind...

    Und am Ende wird an der Uhr gedreht, damit der Vorführwagen keine Kilometer hat. Ich beobachte den Nachbarn regelmäßig dabei. Geht ganz schnell. Die Welt ist böse.