Beiträge von Mmax

    Danke Stevo, das ist dehr interessant und vieles kann ich sofort unterschreiben.


    Ich denke immer mehr, dass der HSD das System schon von ganz allein sehr effizient steuert und die wichtigste Aufgabe der Fahrerin oder des Fahrers es ist, unnötige Brems- und Beschleunigungsvorgänge zu vermeiden. Kreisverkehr, rote Ampel, Traktor, langsamere Kolonne, Ortseingang in Sicht ---> früh vom Gas gehen, damit das Auto möglichst lange rollt. Viel Abstand zum vorausfahrenden Verkehr hilft dabei enorm.


    Der Hintermann kracht einem da nicht drauf, sondern darf dankbar sein, dass man auch gleich seinen Sprit mitspart.


    Und auch beim Gasgeben hilft Vorausschauen enorm. Viele drücken jedoch enorm dumm aufs Gas. Ortsausgang, jetzt zeig ich was meine Karre unter der Haube hat, nur um gleich wieder abbremsen zu müssen - das vernichtet unnötig Energie, ohne dass man insgesamt schneller am Ziel ist. Besser nur so stark beschleunigen, wie es absehbar nötig ist.


    Wo ich allerdings ständig widersprüchliche Informationen lese: Welche Beschleunigung ist effizient? Der Hybridtrainer lobt das "sanfte Beschleunigen", das Kombiinstrument hat den unteren Drehzahlbereich mit "Eco" beschriftet, aber in der Betriebsanleitung steht, man soll besser "zügig" beschleunigen. Das widerspricht sich (warum steht dann nicht bei Power "eco"?). Den Hintergrund verstehe ich durchaus: Moglichst mit der Drehzahl beschleunigen, wo der Verbrenner am effizientesten arbeitet. Dann ist man am schnellsten auf dem Zieltempo bei minimalem Verbrauch. Aber arbeitet mein 2.0-Benzinmotor am effizientesten, wenn die Tachonadel nach links zeigt ("Eco"), wenn sie nach oben zeigt (Beginn des Bereichs "Power"), oder sogar noch weiter rechts im Powerbereich und wenn ja, wo? Hat dazu jemand belastbare Infos?

    Fahr die Strecke halt erst mal. Dann siehste schon, ob es B überhaupt braucht. Mein 2.0 hat zum Beispiel überhaupt keine B-Stufe und ich hab sie auch noch nie gebraucht, auch nicht bei der Alpenüberquerung. Die Rekuperation und der proaktive Kurvenassistent ergänzen sich perfekt. Einfach Fuß vom Gas und "rollen" lassen.

    Der Hersteller muss überhaupt nix nachbessern, wenn das netzlose ecall zulässig ist. Und so ist es. Solange es keine gesetzliche Nachrüstungspflicht gibt, wird der TÜV den e-Schrott durchwinken. Nachrüsten werden die Hersteller nur, wenn sie müssen. Vielleicht gibts trotzdem 2027 Umrustsätze zu kaufen, die aber selbst zu finanzieren wären. Traurig aber wahr.

    Interessiert sich TOYOTA mit anderen Worten nur dann für Leben und Gesundheit seiner Kund:innen, wenn der Gesetzgeber die Umrüstung von 2g-Altfahrzeugen vorschreibt? Kaum vorstellbar, oder?