Das mit der Qualität sehe ich auch so wie Lasse363 . Für meine Zwecke reicht´s. Ich brauche keine ablesbaren Kennzeichen von allen Autos, die durchs Bild fahren. Wozu auch? Es geht nicht drum, den Hilfssherriff zu spielen und andere anzuzeigen, die etwas in meinen Augen falsches gemacht haben. Spätestens dann wird man auch wegen DSGVO auf die Finger bekommen. 
Mir geht es drum, dass ich im Falle eines Schadens an meinem Auto beweisen kann, dass nicht ich, sondern der/die Schuld hatte. Hoffentlich war es dann auch so...
Und wenn ein Schaden an meinem Auto entstanden ist, muss der andere ja sehr dicht dran gewesen sein, Stichwort lesbares Kennzeichen.
Na ja, und wenn an seinem und meinem Auto ein Schaden ist und wir zwei uns streiten, wird der ja kaum behaupten, dass auf dem Video ein anderer Unfall zufällig am selben Tag zur selben Uhrzeit zu sehen ist. 
Ach so, noch was zur Heckkamera. Soll ja vorkommen, dass der Auffahrende behauptet, der Vordermann habe ohne Grund eine Vollbremsung hingelegt. Wenn man dann ein Video hat, auf dem zu sehen ist, dass er vor dem Unfall deutlich den Sicherheitsabstand unterschritten hat bzw. gedrängelt hat, ist die Schuldfrage schon ziemlich sicher zum größten Prozentteil geklärt. Falls doch noch Fragen bleiben, habe ich die Aufzeichnung der Frontkamera mit demselben Zeitstempel.
Dass die Dashcam immer mitläuft, ist bei uns in D mittlerweile kein Problem mehr, denke ich. Problematisch wird es, wenn entweder nicht automatisch per Loop gelöscht wird und/oder wenn Aufnahmen veröffentlicht werden.
Ach so: Aufpassen sollte man in meinen Augen, wenn der Ton aufgezeichnet wird. Dann muss JEDER Mitfahrer vorher informiert werden. Gleiches gilt bei einer Videoaufzeichnung des Innenraums. Taxifahrer machen das mit einem Hinweisschild.
Und natürlich sollte man die Dashcam deaktivieren, bevor man das Auto z.B. in die Werkstatt gibt. Ich selbst klebe sie dann ab und weise trotzdem drauf hin.