Beiträge von Cali

    Hasu: Das wird nichts mit sachlicher Diskussion hier, zu viele Missverständnisse. Hier im Thread geht es um die anfällige Starterbatterie. Das driftet allles zu weit vom Thema ab.

    Was ich damit sagen wollte war, dass es nichts bringt, sich Messgeräte zu kaufen ("Voltzange") oder in die Tiefen des Lademanagements einzusteigen, wenn das Verständnis für die Grundlagen fehlt. Da führt kein Weg dran vorbei, dass Du Dir das reinziehst, wenn Du es verstehen willst. Und ich habe das so verstanden, dass Du das willst.

    Knackige Antworten gibt es nicht. Du musst verstehen, dass es keinen Stromproduzenten gibt, der Strom in die Leitung drückt zum Beispiel. Das kann man sich auch autodidaktisch reinziehen mit Zeit und Mühe. Aber dazu gehört etwas Eigeninitiative. Meine Stichworte waren wirklich konstruktiv gemeint. Die kann man nämlich nach und nach als Suchbegriffe in Google, Youtube, Copilot etc. verwenden.

    Der Carista Evo funktioniert nur bei "Zündung An".

    Mein Bauchgefühl sagt mir gerade, dass ich das nicht glauben soll. 8) Installiere Dir mal den Hybrid-Assistant, steck den Carista-Dongle rein (Zündung aus) und starte die App. Und? ;)

    Mit Steuergeräten verbinden und kommunizieren wird ohne Zündung nicht funktionieren, aber Du willst ja nur die Spannung messen, nicht wahr?


    Wie funktioniert denn die Ladesteuerung überhaupt konkret?

    Das wäre doch eine super Frage für den KI-Assistenten. Sowas können die ganz gut. Ansonsten hilft hier sicher auch Google und Co.

    Generell vielleicht mal als Ansatzpunkt für den Anfang: Das Lademanagement für die Starterbatterie und das für den HV-Akku sind zwei paar Schuhe. Und hilfreich wäre auch ein Verständnis von (Gleich-)Stromkreisen, ohmschen Verbrauchern und im Vergleich dazu nicht-linearen Verbrauchern und im speziellen Akkus als Verbraucher beim Laden, deren I-U-Kennlinie. Dann noch das Verhalten von induktiven Motorgeneratoren, und dann deren Einbindung ins HSD und ins Planetengetriebe.


    Mal ein Beispiel für Deinen Satz, je mehr der Verbrenner dreht, desto mehr Strom produziert er: Wenn Du auf einem Ergometer eine leichte Stufe einstellst, kannst Du sehr schnell treten ohne viel Leistung zu erzeugen. Und ohne angeschlossenen elektrischen Verbraucher erzeugst Du auch keinen Strom, sondern nur Wärme und Schall.

    Wenn Du allerdings einen starken elektrischen Verbraucher anschließt, wird's schwerer mit dem Treten, egal bei welcher Drehzahl.

    Guckst Du:

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    Wenn immer 12 V anlägen und 34 A flössen, dann gäbs das Batterieproblem gar nicht.

    Das ist aber wieder ein voreiliger Schluss. Wenn die Grundannahme falsch ist, ist auch die Schlussfolgerung falsch. Nimmt man diese Schlussfolgerung als Tatsache für die nächste Überlegung, kann's nur schief gehen.

    Bei 12 V lädt die Batterie nicht. Wenn sie vorher voll war, wird sie sogar entladen. Zu den 34 A siehe oben: I-U-Kennlinie von Blei-Säure-Akkus mal googeln.

    Ja nee. Je höher der Verbrenner dreht, desto mehr Strom produziert M1, was den HV-Akku umso schneller füllt, was wieder weg muss. Ich kenne die Ladelogik nicht, aber so stell ich mir die Entscheidungsprozesse im Computer vor. Belehre mich eines besseren, wer mehr Einblick ins System hat.

    Habe ich doch eben geschrieben. Bei Vollgas verbraucht der MG 1 gar nichts. Er wird nicht von der Drehzahl des Verbrenners gesteuert.

    Zum HSD-Prinzip kannst Du Dich hier im Forum einlesen. Gibt auch Links zu interessanten Seiten und sogar zu einem Simulator, wo Du mit MG 1 und 2 und ICE rumspielen kannst.


    Cali: Der OBD-Leser funktioniert nur mit Zündung an. Wo ist dann der Vorteil?

    Ähm, und wer hat dann immer bei mir die Zündung eingeschaltet, wenn ich zwei Meter vor dem abgeschlossenen Auto gestanden und die Spannung am Handy-Display abgelesen habe?

    Ja, das geht. Und um das rauszufinden, habe ich 5 Jahre gebraucht, obwohl ich das Handbuch schon bei Kaufentschluss aber vor dem tatsächlichen Kauf komplett gelesen habe. X/

    Wusste das schon jemand von Euch, wie das geht? Bislang habe ich das Radio immer mit dem Ein/Aus-Schalter am Gerät ein- und ausgeschaltet. Bei meinem MM19 ist das der runde Knopf links.


    Man kann das Radio (oder das, was zuletzt als Quelle eingestellt war) mit der Mode-Taste rechts im Lenkrad einschalten. 8)


    Und, falls es noch nicht allen bekannt war: ein langer Druck auf die Mode-Taste bewirkt beim Radio "Mute" und beim Abspielen vom Stick oder Bluetooth "Pause". Wenn man also mal schnell leise machen will, muss man nicht 5 Sekunden die Leiser-Taste gedrückt halten oder oben am Knopf ausschalten.

    Ok, wenn es wirklich diese 10° C Schwelle gibt und das nicht nur eine Koinzidenz ist (schwächelnde Batterie wegen Kälte), dann würde ich glaube ich auch im Winter auf das Steckerziehen verzichten. 14,1 V ist ja nicht so viel. Die Autos früher haben immer so mit 14,4 V geladen, bei denen mit AGM-Batterien 14,7 bis 14,8 V.


    Ich habe ja eher ein ungewöhnlicheres Profil. Nicht das häufige Kurzstreckengefahre, das bekanntermaßen zu Problemen führt, sondern wochenlanges Rumstehen zwischen Langstreckenfahrten.

    Das ist in der Tat ungewöhnlich, vor allem für Hybrid-Fahrer. Mit einer gesunden und ausreichend dimensionierte Batterie sollten aber 2 oder 3 Wochen auch kein Problem sein. Dann würde ich aber vorher Keyless ausschalten. Denn selbst wenn es nach X Tagen vom Standby in den Ruhemodus geht, scheint es sich trotzdem nicht komplett auszuschalten.


    Auf Calis Einwand hin will ich nun überprüfen, wie sehr sich die mit dem Multimeter am Starthilfepunkt im Motorraum gemessene Spannung verändert, wenn ich


    a) gleich messe, nachdem kurz die Fahrertür offen war, um die Motorhaube zu entriegeln (und dann einige Systeme aktiv sind) und


    b) wenn ich daraufhin so lange warte mit der Messung, bis die Systeme wieder schlafen.


    Wie lange sollte man denn da warten? Halbe Stunde?

    Halbe Stunde reicht nicht. Wenn Du mal Zeit und Muße hast, lies Dir mal den ganzen Thread hier durch. Kannst ja das irrelevante überscrollen. Irgendwo steht, wie lange es dauert, bis der "Ruhestrom" wirklich auf Ruhestrom abgesunken ist.


    Am einfachsten ist es, einen Bluetooth-OBD-Leser anzustöpseln. Mit der App Hybrid-Assistant bekommt man die Batterie-Spannung angezeigt vor dem Start. Dazu muss man sich nur bis auf ein paar Meter dem Auto nähern. Im Facelift klappt zwar der Hybrid-Assistant leider nicht mehr, aber diese Spannungsanzeige soll nach Berichten hier noch gehen.

    Mit dieser Methode habe ich mal über einen langen Zeitraum die Spannungen überwacht. Das gab auch den Ausschlag für mich, meine Werksbatterie zu entsorgen. Nach dem externen vollständigen Aufladen hat sie in einer Nacht ohne Keyless 0,3 V verloren. Habe ich so gedeutet, dass sie vorgeschädigt ist und nicht mehr lange macht. Gleicher Test bei der neuen ergab dann kaum messbaren Verlust in einer Nacht.


    Aber 12,1 V scheint für Toyota-Verhältnisse kein schlechter Wert zu sein. Hier hat auch jemand, ich glaube Chris1981, geschrieben, dass das schon beim Auris so war. Sogar 11,9 V war da ein üblicher Wert.

    Ja, ich weiß. Eine Blei-Säure-Batterie mag es am liebsten immer voll. Aber so schlimm wie hier manchmal befürchtet, scheint das nicht zu sein, wenn sie immer nur halbvoll oder noch weniger gehalten wird. Wenn sie wegen Unterdimensionierung alle 2 Jahre hinüber ist, ist das nicht akzeptabel. Aber wenn sie 7 Jahre hält, kann man damit leben, denke ich. Und vielleicht hält sie bei guter Pflege ja auch 10 Jahre. Mal sehen...

    Bei den ganzen Autos mit Start-Stop musste nach spätestens 2 Jahren auch die Batterie erneuert werden. Mercedes und BMW zum Beispiel tauschen die bei der Inspektion aus, wenn sie weniger als ich glaube 90% Restkapazität haben. So eine nach 2 Jahren aussortierte hat in unserem Oldtimer ein zweites Leben bekommen. Ihren Dienst tut sie ca. 6 Jahre nach dem Einbau bis heute noch ohne Probleme.

    Bei Vollgas treibt der Verbrennungsmotor M1 ordentlich an, der als Generator die Hochvoltbatterie lädt.

    Nee, bei Vollgas geht alles an die Räder und zusätzlich auch noch die Leistung aus dem Akku. Mit voll aufs Gas sagt der Fahrer dem Auto, er will vollen Schub und nicht noch ein Teil zum Laden der Batterie verwenden.

    Das HSD bzw. Power-Split-Device entscheidet situativ und kontinuierlich, was wohin geht. Nach dem Kaltstart im Flammenwerfermodus läuft der Verbrenner mit erhöhter Last. Die wird künstlich erzeugt, damit der Kat schnell warm wird. Dazu wird Widerstand erzeugt, indem der MG 1 den Hochvoltakku lädt.

    Auch nach einigem Nachdenken fällt mir nichts ein, was ich wirklich vermisse. Ich fahre den Corolla jetzt 5 Jahre, und das passt alles. :thumbup:


    Anfangs hatte ich guten Sound vermisst. Upgrade eingebaut, Thema erledigt.

    Als ich im Yaris die Reifendrücke im Tacho gesehen habe, habe ich die im Corolla plötzlich vermisst. ^^ Ali-Box eingebaut, Bingo.


    Klar gibt es ein paar Sachen, die ich mitnehmen würde, wenn man mich fragen würde. Mehr geht immer. Aber wie gesagt, vermissen tu ich nichts.

    Hasu: Ich antworte mal auf einzelne Punkte aus zwei Beiträgen von Dir, wenn's recht ist.

    Nach 13 Tagen Standzeit habe ich heute mit dem Multimeter eine Spannung von 12.1 V an der 12-V-Batterie gemessen.

    Da fällt mir der Spruch ein: Wer viel misst, misst Mist. ;)

    Ich könnte mir vorstellen, dass das nicht die Ruhespannung war. Oder wie hast Du mit dem Multimeter gemessen? Du musst damit ja erstmal an die Pole oder Messpunkte kommen. Und dazu musst Du vorher das Auto aufschließen und mindestens den Kofferraum öffnen. Wenn Du im Motorraum gemessen hast, musst Du sogar die Autotür öffnen.

    Wie auch immer, dadurch hast Du das Auto geweckt, und einige Steuergeräte sind hochgefahren plus vielleicht noch Innenbeleuchtung. Dann war die Batterie belastet, und Du hast nicht die Ruhespannung gemessen.

    Edit: Zeitgleich kam Dein Beitrag oben drüber. Ok, der Punkt hat sich erledigt.


    Was Du schreibst, erscheint mir nicht schlüssig. Warum sollte die volle (mit dem Ladegerät voll geladene), fast neue Batterie während zwei 6stündigen Fahrten nicht voll geblieben sein? Bei diesen Temperaturen fährt das Lademanagement ausreichend Ladespannung auf. Und warum sollte die Batterie überhaupt leerer geworden sein? Während der Fahrt wird die 12-V-Batterie von der Hochvoltbatterie gepuffert und wird deshalb nicht leer. Deshalb schätze ich, dass sie voll war.

    Das steht im Widerspruch zu einigen anderen Berichten hier im Thread. Wenn die Batterie knallvoll ist, wird nicht mehr geladen während der Fahrt. Jemand hatte sogar schon mal geschrieben, dass die Spannung während der Fahrt so weit abfällt, dass die Scheibenwischer Mühe haben und sehr langsam werden. Andere haben die Spannung auch während der Fahrt überwacht und die Werte hier gepostet. Habe ich aber nicht mehr im Kopf.

    Jedenfalls ist der Zielwert vom Lademanagement nicht mehr 100%. Ich glaube eher so um die 50%. Das heißt, eine extern voll aufgeladene Batterie verliert während einer mehrstündigen Fahrt wahrscheinlich mehr als im geparkten Auto.

    Und die Sache mit dem Steckerabziehen möchte ich auch mal zur Diskussion stellen. Wenn ich bei voller Batterie dem Laderegler den Batteriesensor wegnehme, dann lädt der doch die volle Batterie mit Volldampf weiter und schadet damit der Batterie. Was meint Ihr?

    Ja, das macht die Sache mit dem Stecker etwas unkomfortabel für manche Anwendungsfälle. Hat auch mal jemand hier geschrieben, dass er bei einer Urlaubsfahrt über 8 Stunden nicht die ganze Zeit ohne den Stecker fahren würde, weil dann die Batterie wohl ins Gasen käme.

    Im Alltag kann man den Stecker wohl immer gezogen lassen, wenn man kein Außendienstler ist. Dann aber nicht zusätzlich extern laden. Entweder oder, würde ich sagen. Ist aber nur gemutmaßt.

    Deine Idee, dass die Ladespannung steigt, wenn man Verbraucher anschaltet, ist BS. Frag mal chatGPT ;)

    Hört, hört. Frag mal clausi. ;)

    Du bist ja in Rekordzeit zum Experten geworden hier. Es geht nicht drum, wie viele Fehler in einem Text sind. Es geht drum, dass solche generierten Texte nichts in Fachforen zu suchen haben. Das ist Spam.