Beiträge von Cali

    Ich muss hier mal den Golf GTE in den Ring schicken. Gestern in Grip wurde er mit dem Golf GTI verglichen.


    Warum vergleicht man den Corolla mit einem GTE/I? In diesem Fall ganz einfach zu beantworten. Der Golf GTE hat einen 152 PS starken Benziner (1,4 Liter TSI) und einen 109 PS starken Elektromotor. Also exakt die gleichen Leistungen, wie der Corolla 2.0.

    Unterschied: Der Golf ist ein PHEV, und er liefert eine Systemleistung von 245 PS. Genausoviel wie der GTI.


    Den Vergleichstest im TV GTE gegen GTI fand ich allerdings ziemlich daneben. Nicht, diese Autos zu vergleichen, sondern wie.

    Da wird die Beschleunigung auf Schnee verglichen ohne ein Wort über die Bereifung zu verlieren.

    Da wird sogar zwei mal gesagt, dass der GTE bei leerer Batterie quasi ein reiner Verbrenner ist. Quark. Wenn er so funktioniert, wie er sollte, ist er dann quasi ein Voll-Hybrid.

    Da wird der Benzin-Verbrauch bei voll geladener Batterie auf einer exakt 100 km Fahrt mit dem angegebenen WLTP-Wert abgeglichen.

    Und dann die Krönung: Ein Verzögerungs-Vergleich. Rekuperation gegen Motorbremse. Au weia. Da fehlt ja nur noch der Gewichts-Vergleich Ladekabel mit Stecker gegen Benzin-Schlauch mit Pistole. Also was geht mehr in die Arme?


    Na ja, verbraucht hat der GTE auf genau 100 km (nicht hochgerechnet auf 100 km) 4,2 Liter bei dieser Testfahrt. Zum Start war der Akku voll (also theoretisch für 60 km rein elektrisch). Das wäre dann verdammt viel. Leider immer noch zu wenig getestet, um das mal realistisch einschätzen zu können.


    Wirklich aussagekräftig wären PHEV-Verbräuche nur, wenn man einmal Testzyklen mit geladener Batterie macht und dafür dann Verbrauch in kWh und ggf. Litern angibt. Benzinverbrauch in diesem Fall z.B. bei zwischenzeitlichen Autobahnfahrten. Und zusätzlich Testzyklen bei erschöpfter Batterie, also im Voll-Hybrid-Betrieb in Litern.

    Dann hat man zwei Zahlen, die man objektiv mit anderen Modellen vergleichen kann. Und vor allem kann dann jeder individuell für sein Fahrprofil rechnen.


    Tatsächlich wird der Verbrauch nach WLTP sehr kreativ ermittelt. Zuerst wird bei voll geladener Batterie der Testzyklus solange wiederholt, bis die Batterie leer ist. Und dann wird im Anschluss ein einziger Testzyklus im Hybrid-Betrieb durchgeführt. Aus den gesamten Kilometern wird dann der Durchschnitt errechnet.

    Nachzulesen hier. Und erklärt und kritisiert hier.


    Aber zurück zum Systemvergleich Corolla 2.0 Voll-Hybrid gegen Golf GTE Plug-In-Hybrid.

    Solange keine aussagekräftigen Verbrauchswerte bekannt sind, wird es schwer mit dem Vergleich. Selbst Spritmonitor wird da nicht weiterhelfen. Man weiß ja nicht, wie oft nachgeladen wird. Interessant wären da mal die Zahlen von jemandem, der das Ladekabel nie auspackt. Das könnte man dann fast 1:1 mit dem Corolla vergleichen. Der Golf GTE wiegt 1.624 kg.

    Um Missverständnissen vorzubeugen: natürlich sollte ein PHEV möglichst oft elektrisch gefahren werden. Und dann kann man ihn nur noch mit Euro pro 100 km mit anderen vergleichen, wenn man denn möchte. Aber durch den Vergleich im reinen Voll-Hybrid-Betrieb könnte man schön in Zahlen darstellen, wie gut ein Hersteller Hybrid kann.

    wie soll das denn funktioneren? Berichte dann mal bitte

    Erklärt wurde es ja schon. Jetzt habe ich es selbst mal ausprobiert und bin begeistert.

    Heute wurde der Corolla mal richtig sauber gemacht, da habe ich mir das genau angeschaut. Da achtet man im Alltag ja eigentlich nicht so drauf. Merkt man ja daran, dass ich die Funktion gar nicht kannte.

    Das wirkt alles wertig. Also nicht so ne Billiglösung, wie an die Scheibe geklebt oder eine unansehnliche Stange vom Himmel. Und man kann ihn wirklich bis ganz nach oben drücken. Ich muss jetzt mal ein paar Tage die beste Position für mich rausfinden zwischen komplett freier Blick nach vorne und Dachaufbauten hinten sehen.

    kasimir26: Für mich ist der Blick durch die getönte Heckscheibe absolut ok.


    Noch ein kleiner Pluspunkt ist mir beim Waschen aufgefallen. Das pflegeleichte Dach (mit Folie).

    Nach dem Abspritzen einfach mit einer Gummilippe abziehen, fertig. Sofort streifenfrei trocken. Ok, rund um die Antenne muss man abwischen.

    Hmm, dann muss ich das glaube ich nochmal überdenken oder ausprobieren mit dem Tempomat innerorts. Ich stelle mir das schwierig vor, aber wer weiß. Vielleicht ist es ja doch besser, als ich denke.


    Ich nutze ihn eher selten. Bei so ein paar Situationen hat er mich genervt. Z.B in Kurven auf Landstraßen, wo ich mir dachte "hey, nicht so schnell". Und wenn ich dann VOR einer Kurve in einer leichten Steigung clever vorausahnend auf Cancel gedrückt habe, habe ich einen auf Headbanger gemacht. Ihr merkt, ich bin noch nicht sooo geübt mit dem Ding. ;)

    Deswegen dachte ich halt, innerorts will ich nicht so von ihm geärgert werden. Da kann schneller was passieren. Aber mal sehen, Versuch macht kluch.

    Autobauen ist heute wohl wirklich keine große Ingenieurkunst mehr. Bin gespannt, wie die Langzeit-Erfahrungen von diesen Fahrzeugen sind.

    Wenn die das bei Volvo lesen.. 8)


    So langsam bin ich aber wirklich gespannt, was denn dieses Piepen an immer derselben Stelle war.

    Eigentlich klingt die Bergab-Geschwindigkeit mit Tempomat am schlüssigsten. Ich habe anders getippt, weil ich nicht wahrhaben will, dass der Tempomat tatsächlich innerorts genutzt wird.

    Hmm. Ich mache auch mal mit in der Raterunde:


    Es ist der Toter-Winkel-Warner.

    Ich habe zwar den Ton dafür nicht eingeschaltet. Aber auf meinem Alltagsweg gibt es eine Stelle, an der dicht neben der Fahrbahn ein Geländer ist. Und da blinkt´s im Spiegel schnell. Kann man durchaus übersehen, wenn man nach vorne guckt.

    Da es mein erster Hybrid ist, habe ich anfangs auch nach den Eco-Score-Werten gelechzt und stets die zweite Nachkommastelle des Durchschnittsverbrauchs seit dem Tanken geschätzt. Da hatte ich schnell Übung drin und konnte auf +/- 30 Sekunden den Zeitpunkt voraussagen, wann die Zahl hinter dem Komma umspringt.


    In einem anderen Forum zu Toyota Hybrid habe ich eine Diskussion zum Thema Spritsparen gelesen. Hardcore. Dagegen ist Heizung aus bei minus 15 Grad was für Warmduscher. Da wurde es so erklärt.

    Du fährst mit 100 auf der Landstraße und siehst am Horizont den nächsten Ort. Fuß vom Gas reicht aber nicht. Denn da wird ja schon rekuperiert, was in diesem Falle nicht förderlich ist. Jede Umwandlung von Energie hat Verluste. Also schalten die Profis einen knappen Kilometer vor dem Ortsschild auf N und lassen dann rollen, sodass sie mit exakt 50 das gelbe Schlid passieren.


    Beim Lesen habe ich mir vorgestellt, wie die Fahrer der nachfolgenden Autos das finden.


    Momentan zeigt mir das Display 5,1 Liter an. Mit mehreren Fahrten bei minus 10 Grad und Klima auf 20,5 plus Sitzheizung. Gaspedal so, wie ich es gerade brauche.

    Ultra-Kurzstrecken vermeide ich aber. Nach dem Kaltstart ist er ja erstmal im Flammenwerfer-Modus.

    Vielleicht stimmt ja wirklich die Aussage, dass es " für Ihr Touch2&Go" kein Update gibt. Die Geräte unterscheiden sich offensichtlich nicht nur in der Modell-ID. Da gibt es ja noch diese andere ID, dessen Name mir gerade nicht einfällt. 86140-02690 beispielsweise. In diesen VehicleParameter findet man Angaben wie:

    oder:

    Hier sieht man übrigens auch, dass es Versionen gibt, in denen man die Klima im Touch bedienen kann und sogar im Homescreen anzeigen kann.


    Für das neueste (1139) DCU-Update gibt es ja meines Wissens noch keine Service-Information. Komisch nur, dass es per Latest.zip für alle mit dieser Modell-ID trotzdem schon verteilt wird.

    Aber möglicherweise ist das ein "heimlicher" Beta-Test, um mal ein paar Händler-Hilfesuche zu sammeln und dann nachzubessern. Man kann ja nicht alle exisierenden Live-Konfigurationen inkl. CB-Funk für PL-Modelle testen.


    Schließe mich aber an, dass es höflich formuliert ist.

    Gut, dass Du den Innenspiegel erwähnst. Das hattest Du doch schon mal irgendwo hier geschrieben.

    Echt? Der ist höhenverstellbar? Muss ich direkt mal ausprobieren, dachte ich da. Tja, und dann habe ich es nicht ausprobiert, weil ich den Gedanken wohl verdrängt habe. Aber heute mach ich´s, versprochen. ;)


    Mir ist auch noch was eingefallen, was für mich ein nicht unwichtiger Pluspunkt vor dem Kauf war:


    Die Freiwilligkeit bei den Connected Services. Also dass sie ab Werk generell inaktiv sind und erst aktiviert werden, wenn dies ausdrücklich beim Händler gewünscht wird.


    Ich mag es gar nicht, wenn mein Auto nach Hause telefoniert. Man munkelt, dass das bei anderen exzessiv gehandhabt wird. Da sieht der Meister schon bei der telefonischen Terminvereinbarung zum Werkstatt-Termin, wie oft Du den Karren abgewürgt hast.

    Außerdem geht es weder den Hersteller, noch den Händler, noch den Schrauber etwas an, wann ich von wo nach wo fahre.


    Nicht nur die Navi-Karten, nein, auch die Spritpreise oder die Parkplätze und das Wetter im Navi kosten nach drei Jahren Geld. Warum? Wohl wegen der mobilen Daten und der Bereitstellung des Servers.

    Die Connected Services sind dagegen *ab hier eingefügt* trotz mobiler Daten über die eingebaute SIM-Karte *bis hier eingefügt* ein Autoleben lang kostenlos. Schon mal überlegt, warum?


    BTW: Falls es schon beim Lesen in den Fingern gejuckt hat. Auch ich habe noch nie einen Automatik abgewürgt. Und nein, ich bin kein Drogenkurier, der seine Fahrten verschleiern muss. ;)