Beiträge von Gurke

    So weit kommt es noch, dass der Kunde (Laie) der Werkstatt (Profi) erklärt, wie die Inspektion durchzuführen ist! Da wäre ich an Stelle der Werkstatt wohl auch not amused.


    Was nicht bedeutet, dass ich die hier gemachten Aussagen bezüglich mitgebrachtem Öl, Angstmacherei und 4 statt 4,3 Litern bestreite. Im Gegenteil. Ich sehe hier auch den Fehler bei der Werkstatt.

    Ich weiß, dass das bestimmt schon 1000 mal geschrieben wurde: wie hoch ist die elektrische Dauerleistung im EV-Modus? Damit ließe sich ja auch so ungefähr abschätzen, wie schnell man rein elektrisch fahren kann.


    Ansonsten kann ich das bestätigen. Wenn der Akku nicht gerade bei 3 oder 4 Balken ist, kann man bei 70 noch minimal beschleunigen, spätestens bei 80 ist in der Ebene und konstanter Geschwindigkeit Schluss mit elektrisch fahren. Alles darüber klappt nur unter bestimmten Voraussetzungen.

    Eine Autobahnabfahrt, die ich regelmäšig nutze, liegt am Ende eines ca. 2 km langen Gefälle. Da kann ich die 2 km auch elektrisch mit konstant 110 km/h zurücklegen.

    Wenn ich natürlich 2 Zündkerzenstecker einfach abziehe läuft er natürlich unruhig, weil die Motorsteuerung davon ausgeht, dass alle 4 Zünden.

    Der Vergleich hinkt etwas, in der heutigen Zeit haben viele Fahrzeuge eine Zylinderabschaltung und der Motor läuft trotzdem ruhig.

    Warum sollte er auch unruhig laufen wenn die Motorsteuerung das vorsieht?

    Weil der die Kräfte und Momente dann eben nicht mehr exakt ausgeglichen sind.


    Aber seis drum: man hört es schlichtweg, wenn alle 2 Kurbelwellenumdrehungen nur 2 mal statt 4 mal gezündet wird.

    Auf dem Weg von der Werkstatt nach Hause legte ich einen kurzen Zwischenstopp bei Albrecht-Feinkost ein. Der dauerte keine 10 Minuten. Wie gehabt startete der Motor mit den rund 1300 U/min und wechselte dann nach kurzer Zeit zu 1000 U/min. Während dieser Phase durchfuhr ich eine 30er Zone. Der Momentanverbrauch pendelte dabei irgendwo bei etwa 3 herum. Das würde also ungefähr einen Verbrauch von 1,5 l/h ergeben, was selbst für einfaches Standgas eines Ottomotors reichlich ist. Allerdings dreht ein normaler Ottomotor im Stand auch nicht mit 1000 U/min ^^ . Am Ende der Zone war er mit seinen 1000 U/min fertig und wechselte umgehend in den EV-Betrieb und logischerweise fiel der Momentanverbrauch auf 0.


    Also: es wird in dieser Phase definitiv Kraftstoff verbrannt und das nicht zu knapp.

    Die 15.000 km je Ölwechsel sind für unsere Hybriden auch überzogen in meinen Augen. Da wird vom worst-case ausgegangen, dass der Motor tatsächlich die ganze Zeit läuft. Aber EV-Anteile von 50 % der Zeit sind im kombinierten Betrieb ja keine Seltenheit.


    Da wäre ein Ölwechsel (und auch Luftfilterwechsel) nach Betriebsstunden des Verbrenners durchaus sinnvoller.

    Von den Kosten für die Reinigung des Pollenfiltergehäuses wurde vorher leider nichts gesagt. :rolleyes:

    Und Motor-Luftfilter wurde nicht gewechselt, oder hast du den auch separat machen lassen?


    Dir wurden 1,5 h für die Inspektion berechnet. Bei mir stehen 2,4 auf dem Zettel. Finde ich schon erstaunlich, da es letztes Jahr 19 AW waren, also keine 2 h.


    Insgesamt waren es bei mir 506 €, die 30.000er war bei gleichem Arbeitsumfang noch 100 € günstiger.


    Nun ja...lassen wir das mal so stehen.

    Ich habe soeben mein Auto von der 60.000er Inspektion abgeholt. Zündkerzen wurden bei mir keine getauscht. Ich hab aber auch nicht weiter nachgefragt.


    Rund 20 € mehr Materialkosten als vor einem Jahr bei der 30.000er, also etwa 10 % Preissteigerung. Allerdings dafür fast 80 € mehr Lohnkosten. 8|

    Lies einfach Partikelfiltertemperatur, Einspritzmengen, Lambdawerte, etc. aus. Wenn der Motor in dem Modus weiter mit Lambda nahe 1 unterwegs ist, wird da nichts gereinigt.


    Wenn die Einspritzmenge tatsächlich null beträgt (was sie nicht ist, wie mir meine Momentanverbrauchsanzeige verrät), können wir weiter diskutieren.


    By the Way passt der gepostete Temperaturverlauf von Flo sehr gut dazu: während der 1000 U/min steigt die Kattemperatur (VOR dem Filter) weiter an. Ergo muss zwangsläufig eine Verbrennung stattfinden. Es sei denn, der Kat wird elektrisch geheizt, was zwar denkbar ist, aber in der Praxis ist mir sowas nicht bekannt. Die Temperatur steigt allerdings langsamer als zu vor. Logisch, die Last ist ja auch niedriger. Zum Ende des Modus steigt die Temperatur noch mal etwas schneller, weil auch wieder mehr Leistung abgefragt wird.


    Also noch mal: Partikelfiltertemperatur, Einspritzmenge und ganz wichtig Lambdawerte auslesen!