Beiträge von Hilde

    Mir scheint, als habe Toyota da einen guten Grund gehabt. Bei Autos ohne SRA wird das nutzbare Volumen bewusst verringert (Loch unten), und die mit SRA haben das volle Volumen (Loch oben). Statt zwei verschiedene Behälter zu bauen, verwendet man einfach zwei verschiedene Einfüllstutzen.


    Macht Sinn in meinen Augen. Ich brauche die selten. Daher reicht das mit dem kleineren Volumen locker für mich. Ich musste während einer Saison noch nie nachfüllen.

    Was genau ist der gute Grund bei Autos ohne SRA das nutzbare Volumen in Behälter zu verringern? Wird das Wasser schlecht?

    Statt zwei Stutzen zu bauen (Loch unten für ohne SRA und Loch oben für mit SRA), könnte man auch nur einen nehmen. Wenn man die Kundschaft schon den großen Behälter spazieren fahren lässt, könnte man auch nur die Variante mit Loch oben verbauen, um somit die Variantenvielfalt zu reduzieren und die Logistikkosten senken


    Hab meinen Einfüllstutzen nun unterhalb des Dichtgummis abgetrennt. Weshalb Toyota die Befüllung des Behälters durch den langen Stutzen werksseitig unterhalb dessen Schweissnaht halten will, bleibt mir ein Rätsel.

    Jo genau. Ölwechselintervalle zur Verschleissminderung sind nur eine Erfindung der Petro Industrie und ein amerikanisches Hubraummonster mit 150 PS ist von der Bauteilbelastund identisch zu einem doppeltaufgeladenen Ölbrenner europäischer Entwicklung.

    Amen

    Hab ich bereits geschrieben um was es geht. Und genau auf den ersten Kilometern ist Synthetik kontraproduktiv. Eben genau weil die Kolbenringe sich anlegen müssen und die ZLB Honung brechen sollen



    Den Beweis über das was Karnetmart schreibt, hätte ich gern immer noch. Es ist eine bloße Behauptung. Unbelegt…

    Trotzdem unnötig und ein Rennmotor wird m.W.n. nicht von MTU gefertigt.

    Zumal bei einem Rennmotor die Halbwertzeit meist auf ein bis wenige Rennen ausgelegt ist und dann sowieso revidiert wird. Materialpaarung ist auch meist ganz anders.

    Ein Toyota Verbrennungsmotor ist von einem Rennmotor meilenweit entfernt.

    Trotzdem ist es sinnbefreit, nach 2tkm das Öl zu wechseln und zu glauben, daß der Motor dann länger hält. Der Verbrennungsmotor wird das letzte sein, was bei der Corolla aufgibt,wenn der privat genutzt wird.

    Du hattest doch erst damit argumentiert, dass auf Grund feinerer Fertigungstoleranzen ein Einfahren nicht mehr nötig sei.

    Dann bring ich dir ein Beispiel mit engsten Fertigungstoleranzen und dann kann man es angeblich wieder nicht vergleichen.

    Arbeitest du Hauptberuflich mit Motoren? Ganz offensichtlich nicht. Ich schon…

    Die 100 Kilometer ist der Motor im Werk auf dem Prüfstand schon gelaufen, u.a. 30 Sekunden unter Volllast. Einfahrzeit gibt es bei Toyota/Lexus nicht.

    Den Nachweis hätte ich gerne.

    Erstens, dass Autohersteller ihre Motoren 100km auf dem Prüfstand einfahren und zweitens unter Volllast.

    Nicht mal mehr Porsche fährt alle Motoren über den Prüfstand

    Totaler Unsinn,das war mal vor 40 Jahren so. Heute sind die Materialien besser und die Fertigungstoleranzen geringer. Nach so kurzer Zeit das Öl zu wechseln ist das Gegenteil von Nachhaltig, ja sogar Verschwendung. Gerade beim Hybridantrieb, wo man ~ 50% elektrisch fährt.

    Kleines Beispiel, bei meinem 40t Lkw MAN wurde der erste Ölwechsel bei 100tkm durchgeführt.

    Das hat mit Fertigungstoleranzen nix zu tun. Wenn dann eher mit ewaigen Fertigungsrückständen.

    Auch jeder Rennmotor wird eingefahren. Und zwar relativ kurz und hart und danach das Öl gewechselt. Aus genau meinen o.g. Gründen. Und bei einem Rennmotor sind die Toleranzen einiges enger, als bei Automotoren, geschweige denn bei unseren grobschlächtigen Schüttlern.

    Schöne Grüße eines Serviceingenieurs aus der MTU…

    Wieso will man bei 2tkm das Öl wechseln?🤔

    Weil man das, wenn man seinen Motor möglichst lange fahren will, eigentlich sogar schon nach 100km macht.

    Hintergrund ist, dass du auf den ersten Kilometern den höchsten Metalleintrag ins Öl hast, da sich zb. die Kolbenringe an die Zylinderwand anlegen müssen und die minimalen Grate die beim Honen entstehen, abtragen.

    In meiner Bude wird dieses Brechen der Hongrate als letzter Arbeitsschritt bei der Herstellung der Zylinderlaufbuchsen gemacht, damit unsere Schüttler ab Inbetriebnahme gleich rangenommen werden können.

    IMG_0574.jpeg