Alles anzeigenSparen/minimieren kann man ja nur die Ladungsverluste in der Batterie, höhere Spannung der Batterie mehr Selbstentladungverluste in Batterie und im DC-DC-Wandler und in den Kabeln durch mehr Stromfluss.
Würde sagen, spart 75 Watt bis 100 Watt.
Mit Wirkungsgrad bei Erzeugung in Motor, "Lima" usw. sagen wir mal großzügig 600 Watt eingespart.
In einer Stunde damit 0,6 kWh eingespart.
Bei Benzin 8,9 kWh pro Liter wären es ca. 0,07 l pro Stunde Einsparung.
Kommt mir wenig vor - verrechnet, falsche Annahmen?
Im WLTP würde das ja nahezu theoretisch nix bringen, evtl. bringt es was beim Prüfzyklus selber, dass wenn die Batterie vorher voll aufgeladen wurde, es länger dauert, bis der Verbrenner sich wieder zuschalten muss und dies bei der Ermittlung des WLTP-Verbrauchs durch gerade einmal oder zweimal weniger Wiederanspringen des Verbrenners einen größeren Vorteil für den Testverbrauch bringt?
Mit dem Wltp hast du einen Volltreffer gelandet, der ist nur 30 min lang und genau daraufhin ist es optimiert.
- Start des Tests: Das Auto wird für den Test vorbereitet, die 12V-Batterie ist voll geladen.
- Start des Zyklus: Das Hybrid-System (Suzuki/Toyota) erkennt: "Die 12V-Batterie ist zu 100% voll."
- Algorithmus: Das Ladesystem wird auf die niedrigste Priorität gesetzt. Der DC-DC-Wandler bleibt AUS.
- Der Effekt: Jedes Watt, das nicht zur Ladung der 12V-Batterie von der HV-Batterie abgezweigt wird, steht stattdessen für den elektrischen Antrieb zur Verfügung.
- Das Ergebnis: Das Auto kann im WLTP-Zyklus (der viele Stop-and-Go- und Niedriglastphasen enthält) länger rein elektrisch fahren. Die HV-Batterie entlädt sich langsamer.
- Der "Gewinn": Wenn das System es durch diesen Trick schafft, das Zuschalten des Verbrennungsmotors auch nur ein einziges Mal seltener während der 30 Minuten Testdauer auszulösen, sinkt der gemessene CO2-Ausstoß und der l/100km-Verbrauch überproportional stark.
Das muss der Grund sein,sonst würde Toyota es nicht machen.