Beiträge von collak

    collak Mir ging es eher darum etwas rauszukitzeln. Sehr viele, damit meine ich noch nicht mal @Corolla GT86, behaupten das man durch sparsames fahren extrem viel Zeit verschwenden würde.

    Extrem viel Zeit verschwenden fängt ja damit an das man doppelt solange benötigt. In den meisten Fällen holt man im besten Fall 5 Minuten raus. 5 Minuten eher losfahren reicht da schon aud um entspannt anzukommen. Ich habe Drängler tagtäglich hinter mir die mir an der Stoßstange kleben. Dann wird man überholt um an der nächsten Ampel zu stehen. Wenn die wieder losfahren bin ich meistens auch im selben Zeitpunkt da um ohne zu Bremsen direkt hinter ihnen zu sein. Oder aber man wird überholt und steht an der Ampel um links anzubieten, Gradeausverkehr hat grün und man fährt an der Person mit einem breiten Grinsen dran vorbei. Da hat sich das Drängeln und Überholen ja voll gelohnt. Was für ein Zeitgewinn. Es geht mittlerweile immer aggressiver im Straßenverkehr zu, und für was? Für nichts und wieder nichts.

    @Corolla GT86 Wie lang ist noch mal dein Arbeitsweg? 12 Kilometer? Wieviel Minuten hast du sonst für die Strecke gebraucht und um wieviel Minuten hat sich die Fahrzeit durch das langsame Beschleunigen verlängert?

    In Sachen Zeitfaktor hat es doch noch nie eine Rolle gespielt ob man langsam oder schnell fährt. Da spielen eher rote Ampeln eine entscheidende Rolle.

    Nur auf längeren Strecken kann man durch schnelles Fahren Zeit gut machen, alles andere ist einfach nur für das Bauchgefühl. Das ist ja auch der Grund warum ich mittlerweile auf dem weg zur Arbeit von 22km einfacher Strecke wirklich sehr gesittet fahre. 70-80km/h auf Landstraße, und auch das kleine Autobahnstück von 4km mit 80-90km/h auf der rechten Spur. Für diesen Teilabschnitt auf der Autobahn ist der Zeitbedarf bei 90km/h 2 Minuten 40 Sekunden, bei 130km/ wären es 1 Minute und 50 Sekunden. Da man nicht sofort die Geschwindigkeiten fährt sondern eine gewisse Teilstrecke zum beschleunigen und verzögern benötigt wäre der Zeitgewinn keine 50 Sekunden sondern nur 20-30 Sekunden. Auf der Landstraße ist ohnehin nur 70km/h oder für einen kleinen Teilabschnitt von ca. 2 km 100km/h erlaubt. Ich für meinen Teil würde behaupten das das entschleunigen keinen nennenswerten Zeitverlust mit sich bringt, dafür aber geringeren Verbrauch, damit geringeren CO2 Ausstoß und geringeren Verschleiß. Man holt sogar einen Zeitgewinn raus in dem man seltener Tanken muss. Jeder Tankvorgang benötigt inkl. anstehen, Tanken und Zahlen 5-10 Minuten. Das Auto bleibt auch sauberer da weniger Insekten an der Front aufplatzen. Also seltener Auto waschen, ist auch noch mal ein Zeitgewinn von einer halben Stunde je Wäsche. Anstatt alle 2 Wochen kann man das Auto evtl. Alle 3-4 Wochen waschen.

    Übrigens macht das konsequent sparsame Fahren bei mir mit unserem Pendlerfahrzeug mit LPG 1-1,5 Liter je 100km aus, 6,97Liter zu 8,5Liter LPG auf 100km, 730km zu 600km je Tankfüllung, 130km unterschied heißt für mich 3 Tage mehr zum Arbeitsplatz pendeln. Die 8,60€ die ich pro Tankfüllung spare spielt eher eine untergeordnete Rolle, der Zeitgewinn, der geringere Aufwand und der gewonnene Fahrkomfort sind da eher von Interesse.


    EDIT: Es ging zwar um die Beschleunigung und nicht die gefahrene Geschwindigkeit, nur wollte ich auch mal meinen Senf dazu beitragen :P

    Rechte Spur und LKW Tempo. Ich komme entspannter auf Arbeit an als mit 130 auf der mittleren oder erst Recht mit 180 auf der linken Spur. 5 Minuten eher losfahren reicht schon. Allerdings habe ich momentan viele 80er Baustellen auf der A4 und A71. Da sinkt das Geschwindigkeitslevel nochmal um 10km/h was man schon extrem am Verbrauch merkt.

    Das mache ich aber nur wenn ich alleine fahre. Geht´s mit der Familie in den Urlaub muss ich schneller fahren sonst bekomme ich einen Ellenbogen in die Seite... ;)

    Das kenne ich irgendwoher :thumbup:

    Das ist dann doch eine Menge, vor allem auch teuer wenn man es nocht selber kann.

    Da war mein 99er Vectra B Caravan mit der nicht so tollen 1.6 16V Maschine um einiges zuverlässiger. Den hatte ich 2011 mit 109.000km als Notkauf erworben, habe ihn auf LPG umbauen lassen und bin ihn 11 Jahre bis 292.000 gefahren. Das größte Manko war der Ölverbrauch, schluckte 1 Liter auf 1000km weil die Ölabstreifringe bei den Ecotec Motoren problembehaftet waren. Kupplung war die Erste, die Kraftstoffpumpe wurde mal ausgewechselt, die Bremsscheiben 2x, ansonsten war der Zahnriemenwechsel alle 60.000km oder 5 Jahre etwas lästig. Die Klimaanlage war seit Erwerb undicht, wurde aber nicht instandgesetzt. Traggelenke wurden mal gemacht, zweimal End-, einmal Mittelschalldämper. Alles Reparaturen die sich kostenmäßig in Grenzen hielten. Für ein Notkauf von 2400€ war es meiner Meinung nach ein sehr zuverlässiges und kostengünstiges Auto bis der TÜV uns geschieden hat. Die Längsrahmen sind dem Rost zum Opfer gefallen, die hinteren Radlaufkästen innen waren auch durch. Reparaturbleche für den Längsrahmen als tragenden Teil gibt es nicht, alles andere wäre Pfusch gewesen. Nach reichlicher Überlegung gegen den Corolla im November 22 ersetzt. War ein treuer Weggefährte.


    EDIT: Der Kraftstoffverbrauch war für so ein altes Auto sensationell gering, und die Kraftstoffkosten sehr günstig.

    Heute hat der Corolla super abgeliefert. Und ich schwöre Euch, so wahr ich Corolla fahre, dass ich NICHT unnötig geschlichen bin. Es war ganz normales, vorausschauendes Mitschwimmen im Hamburger Verkehr. Die Rückfahrt hatte einen höheren Stadtanteil mit reichlich roten Ampeln. Daher die geringere Durchschnittsgeschwindigkeit. Wäre ich geschlichen, hätten mich die anderen Verkehrsteilnehmer gelyncht. 😆

    BC ist nun nach knapp 350 km auf 3,8. Gestern noch gemeckert, heute mehr als zufrieden.


    Fantastisch dieses Auto!

    Bei Non-Hybriden ein Fluch der Stadtverkehr, bei uns ein Segen :thumbup:

    Er schrieb doch von einer Latte an Reperaturen. Wie kannst du denn jetzt daraus "nur der Verbrauch..." machen? :/

    Ja gut, dafür kann der Motor ja nichts. Auch mit anderen Motorisierungen hätte er ja bei seinem Montagsmodell Probleme gehabt. Wobei diese wahrscheinlich im Vergleich zu VW & Co. immer noch überschaubar sein werden.


    EDIT:


    Habe mal Chris seinSpritmonitor Profil angeschaut. Für 320k Laufleistung hielten sich die Reparaturen in Grenzen. Auch ein Toyota ist nicht unkaputtbar. Die Kupplung darf auch mal bei 240k kaputt gehen. Das der Partikelfilter sich irgendwann zuletzt und regeneriert werden muss ist beim modernen Diesel fast unumgänglich.

    was die Sache nicht besser macht ^^

    Chris ist den Autis über 320k km selber gefahren, so schlecht kann der ja nicht gewesen sein. Nur der Verbrauch war Anscheinend für einen kompakten Diesel nicht vorbildlich.

    der Corolla TS ist einfach ein klasse Auto... unser 2019er TS Lounge kam damals als unser erster Neuwagen vom Werk und sieht immer noch frisch aus (vom Design her) im Vergleich zu anderen Autos... außerdem fährt er im Alltag echt super, ist ausreichend stark und dabei sehr sparsam... wir sind immer noch sehr zufrieden und ich wüsste gar nicht was ich aktuell sonst kaufen sollte... wenn ich müsste würde ich wieder den 2.0 TS als Facelift nehmen...

    Schön das du so zufrieden bist. Dir würden beim Facelift sie ganzen Tasten am Mediadisplay sowie die Dreifaltigkeit fehlen. Da ich als Vergleich den Cross vom Senior habe würde ich schon behaupten das mit dem Facelift zwar durch den HSD der 5. Generation vieles harmonischer läuft allerdings gibt es halt auch einiged an Abstrichen. Und bei den ersten E210 hat man wahrscheinlich etwas mehr auf Qualität und Passgenauigkeit geachtet weshalb du auch immer noch zufrieden bist. Im Laufe der Produktion wird ja an der jeder Sparschraube gedreht um das Optimum zu erreichen.

    Da ist die Relax Garantie alles andere als Relax. Ist ja quasi alles ausgeschlossen was kaputt gehen kann. Stellt sich die Frage, was kaputt gehen kann und von der Relax Garantie abgedeckt ist.