Beiträge von Atkinson

    Der einzige Sensor, der bei meinem FL 2024 failed, ist das Radar bei Schnee oder Regen um den Gefrierpunkt.

    Dann funktioniert aber sofort kein Assistenzsystem mehr, was mir persönlich egal ist, aber da die Warnmeldung dauerhaft die Mitte des Displays belegt, störts mich schon. Okay drücken hilft nur kurz, dann kommt die Warnmeldung wieder. Eigentlich überflüssig, vor allem da die Symbole für die einzelnen Assistenzsysteme dann eh schon dauerhaft leuchten. Aber da die inkl. der kryptischen Bezeichnungen wohl kaum ein Corolla-Fahrer deuten kann, hat sich Toyo wohl juristisch mit seinem Dauertextfeld abgesichert.

    Der Corolla bremst hinten ja dann auch nicht stärker, nur weil man rückwärts fährt.

    Er bremst stärker, da (beim Vorwärtsfahren ohne Beladung) die elektronische Bremsdruckregelung greift.

    Es wird die Drehzahl Vorderachse zu HA beim Bremsen ständig abgeglichen und wird der Unterschied zu groß, hinten schon runtergeregelt, bevor das ABS (Radschlupf) greift. Maximalen Bremsdruck hinten gibt es folglich hinten nur bei Beladung oder Rückwärtsfahren.

    Und selbst da könnte der Bremsdruck beim Corolla noch zu wenig sein, um den harten Rostrand runter zu bekommen.

    Dann haut er beim FL nur die Hydraulik voll rein und erst extrem kurz vor Stillstand wird die Festellbremse angekurbelt, sprich maximale Festellbremse dann erst im Stillstand.

    Habe ich auch (schon vorher regelmäßig gemacht) gemacht, aber das hilft nix.

    Bei der autmatischen Notbremsung macht er dann auch das Hydraulikgeräusch vom Hydraulikmotor kommend, wenn man den Fuß auf dem Pedal nicht hat. Wahrscheinlich kommt das Geräusch von der simulierten Steifheit des Bremspedals. Denn hat man den Fuß nicht auf der Bremse, ist das Pedal nach der Notbremse steinhart.

    Aber ein bisschen besser ist es durch die Rückfahraktion geworden.

    Was ich noch nicht ausprobiert habe, ist mehrmals von 180 mal auf 50 km/h mit ca. 80 % Vollbremskraft runterzubremsen in N (Gelegenheit hätte ich manchmal dazu), weil es mir doch in der Seele weh tun würde und ich Sorge hätte, dass außer thermischer Überlast der vorderen Beläge und auch Scheiben nichts bei rumkommt.

    Vollbremsung will ich in dem hohen Geschwindigkeitsbereich eigentlich nicht machen, denn durch das relativ grobe ABS und bei nicht gutem Grip könnte der Falken-Reifen auf die Ohren kriegen.

    Da die hintere rechte Bremse trotz recht vielem Bremsen einen äußeren Rostrand hat, bin ich mal rückwärts schnell gefahren (wegen der Bremsverteilung) auf nem verlassen Parkplatz (natürlich trotzdem aufmerksam geschaut) und mehrmals voll gebremst.

    Hat aber nicht viel gebracht, man hat aber gemerkt, dass er hinten nicht soviel Bremskraft aufbringen kann wie eigentlich ginge, aber vorne dann gerade kurz vor Stillstand schon wieder überbremste.

    Bremsen (ABS) ist nicht eine Stärke des Corollas.

    Meine Hypohese ist, dass der Toyota vor Fahrtbeginn entscheidet, ob er laden will oder nicht und das dann die ganze Fahrt durchzieht, weil er während der Fahrt die Batteriespannung nicht messen kann. Wenn dabei stundenlang 14.4 V an der vollen Batterie anliegen, dann führt das durchaus zu einer chemischen Reaktion, die man eigentlich nicht will. Ein modernes Ladegerät wie das ctek überwacht dagegen während der Ladung den Stromfluss und reduziert die Ladespannung, sobald der Stromfluss versiegt, weil die Batterie voll ist.

    Nee, der zieht das im höheren Tempfenster nicht komplett durch, sondern fällt ab, wenn der Strommesser einen bestimmten niedrigen Schwellenwert meldet. Unterhalb einer bestimmten Temperatur zieht er aber immer komplett mit 14,1 V durch egal was der Strommesser meldet. Alles in D, in P und R gibt es ja zwei etwas erhöhte Spannungen, falls das Sparladeprogramm in D anliegt. Analog Vollgas beim 2.0 wegen der benötigt höheren Injektorspannung. Bei VFL dann bei eingeschaltetem Licht, was für volle Helligkeit 14,1 V Bordspannung benötigt.

    Würde man bei niedrigen Temps das Sparladeprogramm machen, wäre die Pannenhilfe noch öfter unterwegs. Denn wenn die Temperatur beim Laden niedrig war, ist sie das vermutlich beim erneuten Start des Fzg auch.

    Und niedrige Temps bedingen niedrigere Ruhespannungen durch die damit träge Zellchemie. Gleichzeitg braucht ne kalte Batterie auch mehr Druck (Ladespannung), dass die Elektronen "reinfließen".

    Da das Ganze auch nicht viel Geld kosten darf, hat es Toyota wohl nur binär gemacht. Und selbst bei Reku wird die Batteriespannung nicht erhöht. Würde auch was bringen, wenn auch wenig, denn der Hybridakku ist ja doch recht schnell voll. Zeigt aber auch, bei dem ganzen Zinnober geht es nicht um echtes Spritsparen, sondern einzig um Prüfzyklusoptimiering, was letzendlich aber auch dem Käufer zu Gute kommt, sonst müsste er mehr Kfz-Steuern und mehr Kosten beim Fzg-Kauf wegen CO2-Aufschlag berappen.

    Ich denke er meint spartanische Ladung...

    Jo, spartanisch hat zwar nix mit Spartacus zu tun, aber finde es als Personifizierung lustig. Das Soundsystem und die Hupe sind auch so ein einzigartiger Toyota-Spar(d)tacus, noch weniger wäre absolut nicht mehr gegangen.

    Das FL dürfte durch die "tollen" Remotefeatures einen deutlich höheren Ruhestromverbrauch als das VFL haben.

    Weil Spartakusladung hat ja schon das VFL praktiziert?

    regexmasternew

    In der Theorie auf jeden Fall, eine gute Säurebatterie wie die von Yuasa könnte aber gerade was Sulfatierung angeht, resistenter als ne EFB von manch anderen Herstellern sein. Habe eine Yuasa im Motorrad und leidet bei mir seit 8 Jahren, da ich wenig, aber wenn, dann lang fahre und steht überm Winter eingebaut und ungeladen rum, weil zum Ausbau/fürs Laden die Verkleidung, Sitzbank ab und der Tank hochgeklappt werden muss.

    Bis jetzt hat sie immer nach der Winterstandzeit die Maschine zum Anlassen gebracht. Spannung muss dabei auch noch relativ gut sein, denn ist sie zu nirdrig, bekommt man die ABS-Störleuchte.


    Sensor abziehen ist Optimum für Batterie, ist halt nur nicht jungfräulich und ggf. gehen dann manche Funktionen nicht. Einige sagen, Fernstart wäre dann nicht möglich. Auf jeden Fall gibt es einen OBD-Fehlereinteag und manche sagen, den könnte man nur mit einem Tester entfernen, natürlich dann vorher auch wieder Anstecken müssen.

    Die ganze Runterreiterei der Batterie ist nur dem Testzyklus geschuldet, da kann man als Hersteller tricksen. Voll aufgeladen und man schafft es, den Verbrenner einen Tick später starten zu müssen, was paar Zehntel im Zyklus sparen kann, in der Praxis natürlich so gut wie nix, vielleicht ab der 5. Nachkommastelle.

    EFB = normale Bleibatterie, die aber durch Verstärkungen im Anodenbereich deutlich mehr Zyklen packt (Ent- und Beladen).

    Gut im Corolla mit seinem Batterielademagement, was die Batterie ständig runter- und raufreitet. Aber halt auch teurer als Vanilla.


    AGM = EFB plus Schwefelsäure, die nicht flüssig vorliegt, sondern in Vlies gebunden.

    Damit ist sie gegenüber Vanilla und EFB unempfindlicher gegen Tiefentladung (Sulfatierung). Aber auch am teuersten. Gleichzeitig gegen Hitze wie im Motorraum empfindlich, da die Schwefelsäure gebunden ist und damit eingetragene Wärme nicht so gut verteilt werden kann.

    Im Corolla 2.0 wäre sie damit ideal, gibt aber afaik keine, die von den Dimensionen passt. Dazu könnte sie nie ihr volles Potential ausschöpfen, da sie einen Tick mehr Ladespannung benötigt, um voll zu werden, die der Corolla nicht bereitstellt.