Einfach Ahnungslos stellen ist wohl die gängige Methode der Werkstätten.
Alles Einzelfälle oder das haben wir ja noch nie gehabt, wie oft habe ich diesen Spruch schon gehört.
153 Seiten wegen einer Batterie sprechen für sich.
Wobei ja noch Batterie leicht und günstig selber oder per Dritte zu wechseln ist.
Selbst ne brauchbare Batterie-Alternative weit besser als die OEM kostet schlappe 86 Euro.
Da hat man mit anderen Herstellern oft heute ganz andere Probleme (Antriebsstrang, CAN-Bus, Elektronik), riesige Groschengräber auf vier Rädern, die immer wieder Ärger machen und die man am besten anzündet.
Aber allgemein steckt Automotive tief in der Krise, die Schrauben sind in allen Ressorts durch Politik, aber auch durch die Branche selber völlig überdreht. Mittlerweile Preise beim Material, die immer weniger Kunden bezahlen können, dazu versuchen sich die Hersteller über die Autohäuser/Werkstätten zu sanieren, die dann als Puffer zum Kunden und keine Luft mehr zum Atmem zweifach angeschissen sind. Die Kosten einer Fremdarbeitsstunde steigen dank misslungener Politik in Deutschland auch immer stärker, zusammen mit den Materialkosten plus Märchensteuer dann für den Endkunden eine Rechnung direkt aus der Hölle, wo die meisten dank misslungener Politik auch immer weniger Realnetto haben.
Also muss man auch beim Werkstattpersonal sparen, worauf es dann im Mittel hinausläuft, dass nicht die besten Leute kommen.
Hat man dann eine vom Hersteller missratene Kiste, die dadurch immer wieder Reparturbedarf hat, kann diese Gemengelage zu einer wahren Odysse für Geldbeutel und Nervenkostüm werden, denn mobil muss man ja sein. Bahn und Gummi-ÖPNV sind ja keine Alternative mehr, da von Politik jahrzehntelang schon finanziell ausgehungert.