Beiträge von Atkinson

    Landmaschinen sind auch gleichberechtigte Teilnehmer und werden von fast allen Verkehrsteilnehmern als Hindernisse wahrgenommen.

    Die Toyota-App mit ihrem Hybridtrainer ist da wohl auch gut schuld dran, die nur absolut lächerlich niedrige Beschleunigung/Verzögerung lobt und alles oben drüber sofort tadelt. Wobei gegen sachte Verzögerung außer vergammelte Bremsscheibe nichts spricht, aber gegen stetes Beschleunigen im Schneckentempo.

    "Hohe" Geschwindigkeiten tadelt die App aber nicht, das machen dann die Fahrer von sich aus noch on top und die Wanderdüne ist perfekt.

    Die App müsste eigentlich verboten werden und hat im Straßenverkehr nix zu suchen.

    Weil viele fahren ja absolut absolut spritsparend einer Obsession gleichkommend, egal wie Verkehrsituation ist und die App fördert dieses Verhalten noch.

    Ich fürchte das wird eher nicht geschehen. Auf unseren Autobahnen wird geheizt was die Semmel hergibt. Im Grunde genommen ein Kriegsschauplatz für die ganz dummen, die noch Steuern zahlen oder Arbeiten gehen. Mit höheren Spritpreisen scheint das eher schlimmer, statt besser zu werden.

    Je teurer der Sprit, desto schlimmer wird es bei drei Spuren und mehr auf der Autobahn. Dann wird auf der Mittelspur bestenfalls nur noch Tacho 100 km/h im Pulk mit Minimalabstand gefahren und das stur mit Tempomat, natürlich auch kein versetztes Fahren, rechts auflaufende Lkw damit beim Überholen blockiert und wenn dann einer plötzlich ausschert, kommt es auf der linken dann zu übelsten Ziehharmonikaeffekten und abruptes Runterbremsen oft bis auf 60 km/h. Auf der mittleren dann folgend ebenso, wenn auch schwächer.

    AGR? Was ist das?

    Abgasfressen zur Reduzierung des Sauerstoffanteils, trotz weit geöffneter Drosselklappe unter Teillast für Minimierung der Strömungsverluste, im Verbrennungsraum, damit weniger Sprit benötigt und trotzdem das benötigte stöchiometrische Verhältnis erreicht wird. Könnte man auch wie BMW mit Valvelift erreichen, ist aber wohl weniger effektiv bzw. teurer.

    Am Ende verdreckt der Ansaugtrakt und die Drosselklappen.

    Bei Valvelift wird über den Hub der Ventile der Luftanteil im Zylinder kontrolliert und die Backup- Drosselklappe ist immer weit offen. Das reduziert die Strömungsverluste im Ansaugrohr (Unterdruck) und danit bremst es die Kolben beim Ansaugen weniger stark ab --> Treibstoffersparnis.

    Aber wie gesagt, nur bei Teillast unter Vollast ist/kann/muss die Drosselklappe(n) eh voll auf sein.

    Deshalb macht der Corolla ja regelmäßig den Leerlaufcheck. Gibts da zu große Unregelmäßigkeiten, lässt er wohl zumindest den ICE länger an, eventuell wird auch AGR zurückgefahren. Im Rahmen des "Kompoentschutzes" ist das wohl im gewissen Rahmen zulässig. Man darf es aber nicht übertreiben, denn dann wäre man bei VW. Wobei es da beim Diesel gemacht wurde, aber da dient AGR zur Abkühlung der Abgase, damit weniger NOx entstehen kann.

    Man sollte wohl schon mal regelmäßig mit Last und Drehzahl fahren, also auch mal das Pedal auf Anschlag bringen.

    Ansonsten fährt der viel AGR, wird kaum richtig durchwärmt und das ist auf Dauer auch nicht gesund bzw. mit Effizienzverlusten verbunden.

    Oder wenn schon nur das Pedal streichelnd, regelmäßig Benzinadditive nutzen.

    Jedenfalls wenn das Auto einem (irgendwann mal) gehört.

    Bei Leasing kann es einem ja egal sein.

    Was mich nur mal interessiert ist, bis zu welcher Geschwindigkeit es funktioniert, bzw wann sich der Motor aufgrund zu hoher Drehzahl wieder ausklinkt :/

    Der klinkt sich nie aus, MG1 passt die Übersetzung so an, dass der ICE nie überdreht. Ist ja wie normales Fahren, nur dass halt diesmal die Räder den ICE antreiben statt der ICE die Räder.

    Ich fahre oft bergab in N damit die Drehzahl nicht verrückt spielt. Dabei muss man aufpassen, dass man nicht zu schnell wird, da man beim Bergabfahren in N das Getriebe zerstören kann.

    Wenn man über 130 km/h kommt, besteht die Gefahr des Überdrehens von MG1.

    Der Verbrenner muss daher dann zwingend immer mehr mitlaufen, was nur über MG1 geht, entweder zum Starten des Verbrenners und aktiv mit Sprit laufen lassen oder mittels MG1 den Verbrenner mit den Rädern koppeln. In N ist aber MG1 und MG2 außer Gefecht. Sollte der ICE aus sein, kann er normalerweise in N nicht gestartet werden. Ob Toyota da einen Override programmiert hat und die Schaltstufe intern zwangsweise wechselt, falls die Drehzahl überschritten wird?

    Eventuell hat Toyota im Laufe der Zeit das "automatische B" immer weiter erhöht und bremspedal-zeitsensitiv gemacht, weil die Menschheit ja immer dümmer wird und auch die Regressbedingungen immer sensibler.

    Könnte mir vorstellen, dass es in den ersten Priussen noch anders war.

    So ist es halt noch ein Relikt bzw. ein Fallback, falls das mal Motorsteuergerät versagen sollte. Wenns dann knallt, kann Toyota immer noch vor Gericht sagen, die Schaltstufe B ist ja da (gewesen).

    die Argumentationskette verstehe ich nicht.

    SRA sicherheitsrelevant.

    Automatische Verteilfunktion wohl mittlerweile auch. Koppelt man jetzt das an den Regensensor erhöht man damit die Teilausfallwahrscheinlichkeit der SRA.

    Zudem muss man noch zwei unabhängige Systeme auf dem CAN-Bus verlinken und der Nutzen ist gering, der Aufwand des Herstellers aber hoch.

    Gut, wenn das Wischwasser leer ist, verschmiert man sich die Scheibe nicht mit den trockenlaufenden Scheibenwischern komplett.

    Dies ist aber wohl in der Praxis der Fall.

    Hypothese lässt sich auch leicht dadurch testen, Regensensor abdecken und SRA betätigen.

    Wenn das so ist, scheint diese Schaltposition nur für Extremfälle zu sein und ich muss mir künftig keine Gedanken zu dieser Einstellung machen. Danke!

    Theoretisch kann man damit Bremsbeläge sparen, aber da Rost der Scheiben eh das größte Problem ist...

    So extrem muss das nicht sein, der Akku hat je nach Beladung im Gefälle recht schnell 7 Balken erreicht, dann geht nix Rekuperation mehr und der Motor springt bei Bremspedalbetätigung dann automatisch immer sofort an für ein bisschen Motorbremse. Automatisch ist die Motorbremse begrenzt aus Komfortgründen (Lautstärke).

    Der große Rest geht dann deshalb unbemerkt auf die mechanische Bremse. Wenn man jetzt in B schaltet, maximiert man die Motorbremse und die Bremse kann niemals überhitzen.

    Einfach ausprobieren, ist ja idiotensicher und geht ruckzuck auch wieder aus. Im Gegensatz zu nem Schaltgetriebe.

    Da muss man im Extremfall in der Lage sein, im Gefälle bis in den 2. runterschalten zu können.