Beiträge von Mmax

    Ich hab was für Euch zur Frage, wie sehr die Verbrauchsanzeige im BC vom tatsächlichen Verbrauch abweicht.


    Dazu habe ich über 15 Betankungen Buch geführt und diese statistisch ausgewertet. Die Daten beruhen jeweils auf der Anzeige des BC und dem auf Basis von Tankmenge und gefahrener Kilometer errechneten Verbrauch ("tatsächlicher Verbrauch").


    Mein BC zeigte durchschnittlich einen um 4.14% abweichenden Verbrauch an. Als maximale prozentuale Abweichung floss ein Wertepaar mit 9.29% Abweichung ein. Einen Ausreißer (13.32%) habe ich gestrichen und nicht mitgerechnet. Bei der Hälfte der Betankungen ergab sich eine Abweichung von höchstens 3.81% (Median). Im Schnitt unterschätzte der BC den Verbrauch um 1.21% (Bias).


    Das heißt, dass der BC den Verbrauch ziemlich genau anzeigt.


    Meine Statistik berücksichtigt nicht mögliche Ungenauigkeiten bei der Tankmenge. Ich nehme aber (Basis: googeln) an, dass moderne und geeichte Zapfsäulen deutlich präziser sind als der BC (erlaubt sind nach Eichrecht +- 0.5% pro Liter bei der Uhr). Das gilt auch für die automatische Füllstandsabschaltung, deren Pegel im Tank um +- 1-2 mm variiert entsprechend +- 0.2- 0.5% Volumen. Auf Basis dieser Annahmen ergibt eine grobe Abschätzung (durch "Varianzadfition"), dass der mögliche Fehler, der von der Zapfsäule kommt, etwa 0.5-1% beträgt. Die wesentliche Abweichung kommt damit vom BC.


    (Und 15 Betankungen sind bissl wenig. Habe aber nur diese Daten, sorry).

    Also ich habe meinem Ladegerät beim Laden über die Schulter geschaut (die Spannung an der Batterie permanent mit bluhtuhf ausgelesen). Es hat mit konstant 14.4 V geladen bis die Batterie voll war und ist dann auf 13.6 V Erhaltungsspannung zurück. Dass der Ladestrom stetig abnahm, habe ich nicht gemessen, ist aber eine plausible Annahme. Und dass der Strom auf 5 A begrenzt wird, steht in der Betriebsanleitung. Macht ja auch Sinn, damit die Batterie nicht übermäßig gast oder irgendeine Sicherung durchbrennt.

    Sicher? Alte Ladegeräte (die großen Kisten) haben mit Konstanspannung geladen per Widerstand den Überschuss über der eingestellten Stromgrenze verbrannt. Wenn der Akku leer ist, dann muss dementsprechend viel Strom verbrannt werden --> viel Wärme abzuführen.

    Normalerweise regeln die neuen kleinen Ladegeräte den Strom per Spannungsregelung. Dementsprechend wird bei voller werdendem Akku die Ladespannung kontinuierlich so erhöht, dass weiter 5 A reingepumpt werden, bis irgendwann auf das Konstantspannungsladungsverfahren mit niedriger Spannung zur Erhaltungsladung umgeschaltet wird.

    Also ich habe meinem Ladegerät beim Laden über die Schulter geschaut (die Spannung an der Batterie permanent mit bluhtuhf ausgelesen). Es hat mit konstant 14.4 V geladen bis die Batterie voll war und ist dann auf 13.6 V Erhaltungsspannung zurück. Dass der Ladestrom stetig abnahm, habe ich nicht gemessen, ist aber eine plausible Annahme.

    Moin.

    Im Auto wird der Akku mit konstanter Spannung geladen. Wieviel Strom fließt, liegt nur am Akku.


    Axel

    Das war schlampig formuliert von mir, tschuldigung. Der Laderegler "presst" nix in die Batterie. Der Strom fließt von selbst aufgrund des Spannungsgefälles, begrenzt vom elektrochemischen Widerstand der Batterie. Je voller die Batterie, desto größer dieser Widerstand, desto weniger Strom fließt. Das ctek dagegen begrenzt den Ladestrom zusätzlich auf max. 5 A, indem ein Mosfet dem Stromfluss einen zusätzlichen Widerstand entgegen setzt.

    Ich habe meine originale 45-Ah-Batterie heute prophylaktisch mit dem ctek aufgeladen. Nach zwei Wochen Standzeit war die Ruhespannung auf 12.2 V runter und das Fahrzeug wird jetzt weitere drei Wochen rumstehen. Das wollte ich der Batterie nicht zumuten. Der Ladezyklus hat sechs Stunden gedauert. Das ist interessant, da die Batterie während der Fahrt schon nach zwei Stunden wieder voll ist. Der Corolla-Laderegler presst also ordentlich Strom in die Batterie, wohl um die kurze zur Verfügung stehende Zeit während das Fahrzeug gefahren wird für eine möglichst starke Wiederaufladung zu nutzen. Auch das wird natürlich zu Lasten der Lebensdauer der Batterie gehen. Das ctek lädt dagegen schonend mit maximal 5 Ampere. Man kann wohl nicht alles haben und die Batterie ist halt ein Verschleißteil. Bin gespannt, wie lange meine hält.

    Muss man zum Einspielen des Updates zwei Stunden lang im Ready-Modus sein oder fahren? Oder geht das auch über Internet und USB-Stick? Oder ist das Update auch irgendwann drauf, nachdem man - sagen wir - zwanzig mal zehn Minuten gefahren ist?

    Die Ironie ist nicht für alle zu lesen.

    Sorry. Wir lösen es ja auf. Der Syngas-Dongle hat Null Funktion. Wenn man den einsteckt, passiert elektrisch rein gar nichts, Null. Keine elektronische Verbrauchsminimierung. Fake. Kannst auch eine Banane in den OBD reinstecken und es hätte den selben Effekt. Das ist zu 100% Betrug. Die verkaufen das, was jetzt jeder gerne hätte: Das Spritsparwunder. Erschreckend ist, mit welcher Perfektion die Werbeannoncen gemacht sind. Die sind vermutlich KI-generiert. Geschliffen formuliert, keinerlei Rechtschreibfehler. Erzählt wird eine Geschichte, die man nur all zu gerne glauben möchte. Der pensionierte Ingenieur (mit Foto, sehr sympathisch, sehr seriös) der sein Leben lang für die Automobilindustrie programmiert hat. Der Standard-Modus des Einspritzsystems, der von der Sahara bis Sibirien funktionieren muss und daher nur mit Kompromisseinstellungen läuft die, wenn auf hiesige Verhältnisse optimiert, das Mehr aus dem Motor rausholen, das eh schon in ihm steckt. Und das ohne komplizierte Montage. Reinstecken, losfahren, sparen. Alles zu schön um wahr zu sein. Man wundert sich nur, dass keine Behörde diesen offensichtlichen Massenbetrug unterbindet.