Also klar ist, dass es natürlich eine "digitale Fahrzeugakte" ab der Bestellung gibt. Ein Auto wird draus, sobald im Werk eine FIN vergeben wurde. Damit kann auch später nachgeschaut werden, welche Teile von welchem Zulieferer aus welcher Charge verbaut wurden. Oder auch solche Sachen wie welche Schraube wann von welchem Werker mit welchem Schrauber und mit welchem Drehmoment angezogen wurde. Stichwort Traceability.
Klar ist auch, dass heutzutage jede Werkstatt für jedes Kundenfahrzeug eine "digitale Fahrzeugakte" führt. Wenn die Werkstatt auch der Händler ist, der das Auto verkauft hat, führt er Bestell-Daten (Modell, Ausstattung, ...) und Service-Historie natürlich dort zusammen.
Wenn dann der Händler auch noch Toyota-Vertragshändler ist, nimmt er darin auch noch die Daten aus der Datenbank auf, auf die auch der Kunde mit MyT zugreifen kann. Dürfte der Standard-Funktionsumfang von einem fertigen Software-Paket sein, das Händler von Toyota beziehen können.
Was der Kundendienst-Mitarbeiter mit "digitale Fahrzeugakte" am Telefon meinte, war die digitale Service-Historie. Denn danach habe ich gefragt.
Die ist laut seiner Aussage aber nur ein Gooddie für die Kunden, "was dann natürlich funktionieren muss, wenn es angeboten wird". Er könne da die Kundensicht natürlich verstehen. Aber wie gesagt, zum Nachweis, dass man alle Inspektionen gemacht hat, taugt das nicht. (Außer bei Käufern, denen das langt. Das habe ich gesagt, nicht er.
)
Schön wäre es wenn die digitale Arbeitsmappe für jeden Kunden einzusehen wäre ohne sich beim FTH zu melden!

Das müsste mit einer Mail an den Kundenservice möglich sein. Denn in dem Fall hat der Händler die Daten ja digital übermittelt. Laut Aussage der Kundenbetreuung könne dann die IT die Daten in MyT nachtragen, sodass Du es dann auch in der App siehst.