Beiträge von Cali

    Wie bollermann2310 schon geschrieben hat, trägt die Abgasnachbereitung vom 2,0er zu einem großen Teil dazu bei, dass der Verbrenner hinzugeschaltet werden muss.

    Kann man das irgendwo nachlesen, oder war das geraten? Ich bin mir da nicht so sicher.


    Beim Kaltstart wird der Kat aufgeheizt im Flammenwerfermodus. So weit, so klar. Das machen alle Hybrid-Corollas so.

    Aber dass die Abgasnachbereitung beim 2.0er zu einem großen Teil dazu beiträgt, dass der Verbrenner hinzugeschaltet werden muss, habe ich noch nicht gehört. Der 2.0er hat ja keinen anderen Kat. Er hat nur zusätzlich einen Partikelfilter. Die Theorie würde ja bedeuten, dass der auch geheizt werden muss. Und das muss er nicht. Das Thema hatten wir hier schon. Er wird passiv gereinigt durch Luftzufuhr (Motor drehen lassen ohne Einspritzung) und nicht aktiv durch Freibrennen.


    Der VFL-2.0er hat einen NiMH-Akku. Das ist schon mal ein Unterschied zum Li-Ion im 1.8er oder im neuen 2.0er.

    Die Leistung aus der Batterie bei 0 Grad liegt bei lediglich 5 bis 8kW.

    Das ist nicht viel.

    Ansonsten beobachte ich bei meinem, dass nur die Wassertemperatur (wenn Heizung an) oder der Ladestand des Akkus dafür sorgt, dass der Verbrenner anspringt.

    Ich denke durch dieses Hin und Her mit den Filialen wird das leider keine Option sein, aber das kann ich ja fragen…

    Wenn Du vorher anfragst, werden sie den ersten Startversuch vielleicht ohne Dich machen. ;)


    Beim Hybrid-Check bekommst Du ein Zertifikat mit "bestanden" oder nicht. Viel mehr steht da nicht drauf, jedenfalls keine Zahlen zu SoH oder Innenwiderständen.


    Wahrscheinlich wirst Du es nie feststellen, ob sie geschädigt wurde. Wenn sie in 12 Jahren bei 180.000 km am Ende ist, wird man ja kaum sagen können, ohne die Standzeit am Anfang hätte sie noch 100.000 km und 5 Jahre gehalten. Obwohl das vielleicht stimmt.

    Ich weiß nicht... Hört sich alles nicht so toll an. Du willst das Auto für die nächsten 15 Jahre. :/


    Wenn Du beim ersten Startversuch nach der langen Standzeit dabei sein kannst, könntest Du ja sehen, ob er startet. Dann dürfte mit dem HV-Akku nichts passiert sein. Wenn er aber tiefenentladen ist, geht erstmal nix mehr. Um das Auto wieder zu starten, braucht man ein Spezial-Ladegerät von Toyota, von denen es nur glaube ich nur zwei oder drei in ganz Deutschland gibt.


    (Die Starterbatterie ist auf jeden Fall tiefenentladen und sollte beim Kauf erneuert werden. Meine hatte auch gelitten, aber das habe ich erst später gemerkt.)

    Ich glaube eher, dass die 12V-Batterie platt war. Tja, dann noch hinterste Ecke und schon Moos drauf. Hmmmm..... :rolleyes:


    Edit: Oder hast Du gesehen, wie sie die Hauptsicherung wieder reingemacht haben? Dann muss sich das nicht unbedingt widersprechen. Die kann man ja alle 2 Monate rein- und wieder rausmachen.

    Die meisten Personen über 170cm sitzen dennoch zuweit weg, vor allem in tiefen Autos.

    Ist das so? Oder meinst Du, die sitzen nicht wie ein Rennfahrer bereit zum Reinbeißen in den Lenkradkranz?

    Aber klar - defensiv fahren und man wird eigentlich eh nie schnell eingreifen müssen. Aufpassen ist das wichtigste - und halt je besser die Assistenzsystem funktionieren umso geringer die Gefahr je eingreifen zu müssen.

    Beten, dass nichts passiert, wäre auch noch eine Möglichkeit, sich das schönzureden. Ganz doll aufpassen und super Assistenzsysteme, dazu noch ein tägliches Gebet, und Du brauchst Dich auch nicht mehr anschnallen. ;)


    Aber mal im Ernst. Wie man richtig sitzt, ist kein Geheimnis. Googel mal nach korrekter Sitzposition, da bekommst Du keine verschiedenen Meinungen, sondern zigmal dasselbe. Zum Beispiel das oben gepostete Bloch-Video oder auch geschrieben vom ADAC mit Bildchen:

    pasted-from-clipboard.png


    Durch falsche Sitzposition droht Gefahr

    Diese Sitzpositionen sollten Sie im Auto unbedingt vermeiden:

    [...]

    Abtaucher: Bei einer "liegenden“ Fahrposition verliert der Rücken viel Lehnenkontakt, und die Entfernung zur Kopfstütze wächst gefährlich. Schnelle Lenkmanöver in Notsituationen werden fast unmöglich. Bei einem Crash sind die stauchenden Belastungen auf die Wirbelsäule deutlich größer. Aus dem Abtaucher wird ein "Durchtaucher“ unter dem Beckengurt durch, wie die Studie "Out of Position“ der ADAC Unfallforschung zeigt. Zudem liegt der Diagonalgurt nicht eng genug an, der Oberkörper bewegt sich bei einer Kollision ein größeres Stück ungebremst nach vorne. Bei einer plötzlich notwendigen Notbremsung kann der Pedaldruck möglicherweise nicht ausreichen. Die Lehnenfläche kann hier keine Gegenkraft aufbringen, weil der Fahrer sich nach oben aus dem Sitz drückt.

    Und:

    Probesitzen ist ein Muss vor dem Autokauf, so die Experten der ADAC Fahrzeugtechnik. Jedes Kleidungsstück probiere man an, bevor man es kaufe. Ein Auto müsse ebenfalls dem Fahrer „passen“. Beim Probesitzen kann man auch in kurzer Zeit überprüfen, ob sich die Sitze an die eigene Statur anpassen lassen oder der Gurt unbequem verläuft.

    Das ist natürlich blöd jetzt, wenn man erst nach dem Kauf feststellt, dass man nicht vernünftig sitzen kann in dem Auto. Wenn das nicht klappt mit der korrekten Sitzeinstellung, war das ein Fehlkauf. Würde ich mir überlegen, jetzt in den sauren Apfel zu beißen und das Auto wieder zu verkaufen.

    Es gibt eine Vorgabe von Toyota, dass Lagerfahrzeuge regelmäßig gestartet werden sollen. Ich glaube, alle 2 Monate für 30 Minuten. Für den HV-Akkku würden wohl auch 5 Minuten reichen, aber in 30 Minuten hat dann auch die Starter-Batterie die Standverluste nachgeladen. Die wird dann am besten für die nächsten 2 Monate abgeklemmt.


    Jeder FTH weiß das mit dem Laufenlassen alle 2 Monate oder sollte das wissen. Wenn das so gemacht wird, kann dem HV-Akku nichts passieren.


    Wenn ein Verkäufer aber so etwas sagt:

    Der Verkäufer meint natürlich, dass das egal sei weil man ja Garantie und Gewährleistung hat.

    ... dann wäre ich vorsichtig. Kommt aber auch drauf an, wer das gesagt hat. Der, der die Autos verkaufen soll? Oder der, der sich auch um die Lagerfahrzeuge kümmert? Im Zweifel mal einen der Schrauber fragen, wie oft sie die Autos auf dem Hof anmachen.


    Übrigens: Meiner stand auch 10 Monate als Neuwagen auf dem Hof. Und mein "Verkaufsberater" hat auch viel Quatsch erzählt. Zum Beispiel das hier zur Starterbatterie im Kofferraum:

    Der Verkäufer meines FTH war noch "besser". Der hat mir beim Verkaufsgespräch erklärt, das sei der Hybrid-Akku. "Ja, der sieht aus wie eine Starter-Batterie. Is aber ne ganz andere Technologie." 8)

    Aber mehr muss ich nicht erklären, wenn jemand vor dem gründlichen Lesen und noch gründlicheren Nachdenken schreibend lospoltert.

    Habe ich beides gemacht.


    Du kannst ja dann die Klärung des technischen Problems hier reinschreiben.

    Du bist nicht der erste hier im Forum, der Toyota-Techniker zur Probefahrt überredet wegen eines vermeintlich technischen Problems. Die Antwort auf die Frage steht schon hier drin. Der Corolla hat kein kapazitives Lenkrad und erkennt daher keine Berührung sondern nur Lenkkraft oder Gegenkraft.

    Ja, bei beschlagener Scheibe vor der Kamera hilft das bei mir auch. Dauert meistens nur eine Minute.


    Die Parksensoren sitzen aber nur in der Stoßstange. Das hatte ich bisher nur ganz selten, vielleicht zwei oder drei Mal in über vier Jahren. Ursache war immer Schnee oder Schneeregen. Wirklich nervig, dass man die Meldung nicht dauerhaft wegdrücken kann. Vor allem, wenn man mit Autobahntempo unterwegs ist und jetzt nicht einparken möchte.

    Da hilft dann auch keine Front-Taste, sondern nur raus auf den nächsten Parkplatz und abwischen.


    Bei der Gelegenheit direkt das Toyota-Logo abwischen, sonst meckert er bald, dass das Radar ausgefallen ist.

    Meine Frau und ich sind ein Team. Wenn sie fährt, achte ich parallel auf den Verkehr und, bei einem neuen Fahrzeug wie jetzt, auf dessen Fahrverhalten.

    Das konnte ich beim ersten Mal lesen gar nicht glauben, dass das da wirklich steht.


    Ich schreibe es mal ganz deutlich, auch wenn das vielleicht offensiv rüberkommt: Der Fahrer/die Fahrerin ist alleine für das Führen des Fahrzeugs verantwortlich und dazu gehört auch, auf den Verkehr und das Verhalten des eigenen Fahrzeugs zu achten.


    Was hier beschrieben wurde, hinterlässt Zweifel an der Eignung, ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum zu führen. Trotz mehreren Warnhinweisen des Autos keine Reaktion, nur Staunen, sodass das Auto einen bewusstlosen oder sonstwie handlungsunfähigen Fahrer "erkannt" und einen Nothalt durchgeführt hat. :huh:

    Das muss man erstmal sacken lassen. Und statt ein wenig in die Selbstreflexion zu gehen, beschwert sich der sich mitverantwortlich fühlende Beifahrer im Namen seines Fahrteammitglieds beim Hersteller des Autos und konsultiert ein Corolla-Forum, um dem vermeintlich fehlerhaften System auf die Schliche zu kommen.


    Dass das System auch für andere Geschmäcker zu früh warnt, ist die eine Sache. Dass man dann aber wie das Kaninchen vor der Schlange die Kontrolle über ein fahrendes Auto abgibt und sich von diesem mit Warnblinker rechts ranfahren lässt, lässt auf Überforderung schließen.


    Jetzt werden vielleicht wieder einige über mich meckern, dass ich hier ungefragt mit dem Zeigefinger rumwedele. Aber ich denke, das muss erlaubt sein, wenn so etwas hier öffentlich beschrieben wird. So wie letztens die Reaktionen auf den Fahrer, der wegen körperlicher Beschwerden/Einschränkungen sich so flach ins Auto legt, dass er mit den Händen nicht mehr ans Lenkrad kommt und sich dann einen 300 Gramm Hammerkopf ans Lenkrad bindet und mit Tempomat und Spurhalteassistent chauffieren lässt.


    (Das mit dem Hammerkopf sollte keine Empfehlung für Euer Problem sein.)