Meine Hypohese ist, dass der Toyota vor Fahrtbeginn entscheidet, ob er laden will oder nicht und das dann die ganze Fahrt durchzieht, weil er während der Fahrt die Batteriespannung nicht messen kann. Wenn dabei stundenlang 14.4 V an der vollen Batterie anliegen, dann führt das durchaus zu einer chemischen Reaktion, die man eigentlich nicht will. Ein modernes Ladegerät wie das ctek überwacht dagegen während der Ladung den Stromfluss und reduziert die Ladespannung, sobald der Stromfluss versiegt, weil die Batterie voll ist.
Nee, der zieht das im höheren Tempfenster nicht komplett durch, sondern fällt ab, wenn der Strommesser einen bestimmten niedrigen Schwellenwert meldet. Unterhalb einer bestimmten Temperatur zieht er aber immer komplett mit 14,1 V durch egal was der Strommesser meldet. Alles in D, in P und R gibt es ja zwei etwas erhöhte Spannungen, falls das Sparladeprogramm in D anliegt. Analog Vollgas beim 2.0 wegen der benötigt höheren Injektorspannung. Bei VFL dann bei eingeschaltetem Licht, was für volle Helligkeit 14,1 V Bordspannung benötigt.
Würde man bei niedrigen Temps das Sparladeprogramm machen, wäre die Pannenhilfe noch öfter unterwegs. Denn wenn die Temperatur beim Laden niedrig war, ist sie das vermutlich beim erneuten Start des Fzg auch.
Und niedrige Temps bedingen niedrigere Ruhespannungen durch die damit träge Zellchemie. Gleichzeitg braucht ne kalte Batterie auch mehr Druck (Ladespannung), dass die Elektronen "reinfließen".
Da das Ganze auch nicht viel Geld kosten darf, hat es Toyota wohl nur binär gemacht. Und selbst bei Reku wird die Batteriespannung nicht erhöht. Würde auch was bringen, wenn auch wenig, denn der Hybridakku ist ja doch recht schnell voll. Zeigt aber auch, bei dem ganzen Zinnober geht es nicht um echtes Spritsparen, sondern einzig um Prüfzyklusoptimiering, was letzendlich aber auch dem Käufer zu Gute kommt, sonst müsste er mehr Kfz-Steuern und mehr Kosten beim Fzg-Kauf wegen CO2-Aufschlag berappen.