Wo genau kann ich das einstellen? Finde dazu nichts in der App, oder ich übersehe es.
Du musst auf gerät bearbeiten klicken, dann kommst in das menue
Screenshot_20260526-221943.png
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Das macht hier durchaus Sinn, weil es verhindert, dass die Batterie überladen wird.
Eine Bleinassbatterie kann nicht überladen werden, wenn die Ladeschlussspannung nicht überschritten wird. Wenn sie voll ist, fließt kein Ladestrom mehr. Und mit 12.8 V zu laden, macht keinen Sinn, außer vielleicht für Toyota.
Besten Dank 👍
Das Berarbeitensymbol war so klein, dass ich das vorher gar nicht beachtet habe.
Bei einer Standard-Blei-Batterie (nass) entsprechen 12,8V nicht einer Erhaltungsladung.
Ich kann mich da nur wiederholen und auf die gemessenen Werte verweisen. Der DC/DC-Wandler legte während der Fahrt 12.8 V an die 12-V-Batterie an und die Ruhespannung der 12-V-Batterie war vor und nach der Fahrt gleich, jeweils gemessen nach 12 Stunden Standzeit bei geschlossenem Fahrzeug. Nenns halt nicht "Erhaltungsladung", sondern "Erhaltungsstrategie", insofern dass die Spannung, die die Bordelektrik braucht, bei 12.8 V während der Fahrt letztlich über den DC/DC aus der Hochvoltbatterie kommt und der SoC der 12-V-Batterie so bleibt wie er ist.
Und das ist eben tatsächlich eine Effizienz-Strategie. Die spart immerhin Sprit, wenn nicht unnötig ständig geladen wird.
In meinem Fall hätte ich trotzdem gerne auf Ladung geschaltet, wäre das möglich. Denn gestern lief für 20 Min. ein OBD-Dongle bei angeschalteter Zündung, was 0.1 V zusätzliche Ruhespannung gekostet hat und die nächsten zweieinhalb Wochen wird das Fahrzeug wieder nur rumstehen, so dass die Batterie dann unter 12 V sein wird. Letztlich ist die Batterie einfach zu klein für "längere" Standzeiten.
Und nochmal zum Thema ausgasen. Ich hatte auch bereits beobachtet, dass bei relativ voller Batterie im Winter trotzdem volle Pulle geladen wird. Stundenlang bei stundenlanger Fahrt. Meine Hypohese ist, dass der Toyota vor Fahrtbeginn entscheidet, ob er laden will oder nicht und das dann die ganze Fahrt durchzieht, weil er während der Fahrt die Batteriespannung nicht messen kann. Wenn dabei stundenlang 14.4 V an der vollen Batterie anliegen, dann führt das durchaus zu einer chemischen Reaktion, die man eigentlich nicht will. Ein modernes Ladegerät wie das ctek überwacht dagegen während der Ladung den Stromfluss und reduziert die Ladespannung, sobald der Stromfluss versiegt, weil die Batterie voll ist.
Meine Hypohese ist, dass der Toyota vor Fahrtbeginn entscheidet, ob er laden will oder nicht und das dann die ganze Fahrt durchzieht, weil er während der Fahrt die Batteriespannung nicht messen kann. Wenn dabei stundenlang 14.4 V an der vollen Batterie anliegen, dann führt das durchaus zu einer chemischen Reaktion, die man eigentlich nicht will. Ein modernes Ladegerät wie das ctek überwacht dagegen während der Ladung den Stromfluss und reduziert die Ladespannung, sobald der Stromfluss versiegt, weil die Batterie voll ist.
Nee, der zieht das im höheren Tempfenster nicht komplett durch, sondern fällt ab, wenn der Strommesser einen bestimmten niedrigen Schwellenwert meldet. Unterhalb einer bestimmten Temperatur zieht er aber immer komplett mit 14,1 V durch egal was der Strommesser meldet. Alles in D, in P und R gibt es ja zwei etwas erhöhte Spannungen, falls das Sparladeprogramm in D anliegt. Analog Vollgas beim 2.0 wegen der benötigt höheren Injektorspannung. Bei VFL dann bei eingeschaltetem Licht, was für volle Helligkeit 14,1 V Bordspannung benötigt.
Würde man bei niedrigen Temps das Sparladeprogramm machen, wäre die Pannenhilfe noch öfter unterwegs. Denn wenn die Temperatur beim Laden niedrig war, ist sie das vermutlich beim erneuten Start des Fzg auch.
Und niedrige Temps bedingen niedrigere Ruhespannungen durch die damit träge Zellchemie. Gleichzeitg braucht ne kalte Batterie auch mehr Druck (Ladespannung), dass die Elektronen "reinfließen".
Da das Ganze auch nicht viel Geld kosten darf, hat es Toyota wohl nur binär gemacht. Und selbst bei Reku wird die Batteriespannung nicht erhöht. Würde auch was bringen, wenn auch wenig, denn der Hybridakku ist ja doch recht schnell voll. Zeigt aber auch, bei dem ganzen Zinnober geht es nicht um echtes Spritsparen, sondern einzig um Prüfzyklusoptimiering, was letzendlich aber auch dem Käufer zu Gute kommt, sonst müsste er mehr Kfz-Steuern und mehr Kosten beim Fzg-Kauf wegen CO2-Aufschlag berappen.