Beiträge von tcar588

    habt ihr zuviel freizeit?

    toyota baut dies mit aktualisierungen seit fast 30 jahren.

    Du hast aber schon mitbekommen, dass es hier nicht um den (seit fast 30 Jahren, ab "Prius" verbauten) Hybridakku geht, sondern schlicht um eine zu klein bemessene (warum sonst wohl wird die serienmäßige 45 Ah nach Problemen gegen 52 Ah getauscht ?) 12 V Starterbatterie ?

    Und die macht nun mal öfters (zumindest wird ja nun wirklich längst nicht mehr nur in Foren darüber berichtet, sondern von ADAC bis Fachzeitschriften kommt diese Kritik) Probleme, weil sie offenbar zu schwach dimensioniert ist. Das sich Kunden - die mittlerweile ordentlich zahlen müssen, für einen neuen Toyota Hybrid- dann darüber ärgern, wenn es aufgrund so einer Kleinigkeit Probleme gibt (speziell bei einer Marke die maßgeblich wg ihrer Zuverlässigkeit gekauft wird) finde ich völlig legitim und verständlich.


    Mit "zuviel *F*reizeit" (hast du immer noch nicht die Großschreibtaste gefunden ?) hat das nun gar nichts zu tun, die Bemerkung finde ich ehrlich gesagt ziemlich unpassend, ich dachte eigentlich so ein Forum wäre genau dafür da - Erfahrungen aus zu tauschen......

    Hi


    Ich noch mal :S


    Aber diesmal mit Guter Nachricht :


    IMG_2289.jpg


    Habe es diesmal, so wie von euch empfohlen gemacht, d.h. Auto zu gelassen und nur die Motorhaubensperre gelöst, dann geladen und neu gemessen (ohne vorher Türe zu öffnen/Keyless zu betätigen) und das Ergebnis sehr ihr im Foto.


    Ich werde jetzt also in Zukunft versuchen zumindest Kurzstrecken zu reduzieren und hoffe dann erst mal Ruhe mit dem Thema zu haben ^^

    Batterie und Ladegerät sind beide in Ordnung. Du unterschätzt nur ein wenig, wie sehr unsere "kleine" Starterbatterie bereits entladen wird, wenn wir unser Fahrzeug einmal entriegeln.

    Ein Bekannter von mir hat es aber schon geschafft, dass sein Corolla sich nicht mehr starten lies, weil sich sein Fahrzeug in der Waschbox beim Waschen mehrfach geöffnet und geschlossen hat.

    Das scheint so - und da frage ich doch auch mal, ob sich die Toyota App (nutze ich tatsächlich ziemlich viel) auch auf den Ladezustand auswirkt (könnte ich mir ja durchaus vorstellen, da sie ja mit den Fahrzeug Kontakt aufbauen muss um mir Infos/Daten zu senden) da auch nachteilig bemerkbar macht ?

    Die Story mit dem Bekannten klingt eigentlich eher nach "Monty Python", aber mittlerweile muss ich wohl alles für möglich halten 8o

    Du bringst etwas durcheinander ;)

    Du beziehst dich auf eine Tabelle vom ADAC, welche zur ungefähren Berechnung des Ladezustands anhand der Spannung dienen soll, wenn man kein spezielles Messgerät für Autobatterien besitzt. Die Tabelle sagt aber nur bedingt etwas über die Qualität einer Autobatterie aus.

    Den für dich entscheidenden Teil hast du quasi selber zitiert, bzw. vergessen zu zitieren.

    Deine Batterie hat laut deinem Messgerät bei 38% Ladezustand eine Spannung von 12,23 V, was völlig in Ordnung ist für eine nicht vollständig geladene Batterie und sogar über den 12,20 V bei 50% Ladezustand aus der Tabelle liegen.

    Echt super, was ihr mir alles an Infos liefert und das ich (als Laie)"etwas durcheinander" bringe, halte ich gut für möglich - daher danke ich euch wirklich, aber ....

    Mein erster Test nach der (angeblichen Volladung mit dem Ladegerät lag ja auch nur bei "Charge 58 % 12,35 V" - was ja nach deinen schlüssigen Erklärung völlig ok wäre.

    Aber da frage ich mich doch, wieso ich nur 58 % angezeigt bekomme, obwohl das Ladegerät CTEK CT5 Time to Go behauptet hat , fertig geladen zu haben ?


    "Was bedeutet die LED CARE?Sie besagt, dass die Batterie zu 100 % geladen und das Ladegerät in den Wartungsmodus übergegangen ist. In diesem Modus wird der gute Ladezustand bis zum nächsten Einsatz aufrechterhalten."


    Kann es vielleicht sein, dass das komplett neue Ladegerät die Ursache dafür ist, also nicht mal annähernd 100 % lädt, obwohl es das behauptet ?

    Bist du denn überhaupt ein einziges mal wegen der Batterie liegen geblieben?


    Nach dem Tausch der Batterie haben alle kein Problem mehr und auch mein Wagen läuft seit dem Tausch absolut zuverlässig. Also pack am besten das Testgerät ein und fahr den Wagen einfach und gut.

    Klar - kann man machen und wäre vermutlich auch besser für meine Nerven :)


    Aber - ich interessiere jetzt mich einfach für diese Vorgänge, versuche es zu verstehen und ein zu ordnen - was letztlich natürlich dem seit kurzen aufgetretenem (nicht ganz unberechtigtem) Mißtrauen betreffend des Toyota Batteriemanagement geschuldet ist.....


    Aber auch der ADAC Bericht hat mich hellhörig gemacht, die schreiben doch nicht ohne Grund


    "Bei einer intakten Autobatterie beträgt die Spannung im voll geladenen Zustand um die 12,8 Volt. Werte zwischen 12,4 und 12,8 Volt gelten noch als ausreichend/normal. Sollte die Batterie diese Werte gar nicht erreichen oder fällt die Spannung nach kurzer Zeit wieder unter 12 Volt ab, ist die Batterie nicht mehr funktionstüchtig.Ein dauerhaft niedriger Ladezustand kann die Batterie durch Sulfatierung schädigen. "


    Und da werde ich halt mißtrauisch, wenn bei mir maximal 12.35 V erscheinen, wenn ich die Batterie wenige Stunden vorher voll aufgeladen habe - und bereits 1 Tag später nur noch 12,23 V angezeigt werden, also unter dem was der ADAC als "ausreichend/normal" bezeichnet und weit entfernt von den 12,8 V die lt ADAC im voll geladenen Zustand erscheinen sollten.....


    Spinnt der ADAC oder was für Werte sollte ich denn in einem noch nicht mal 2 Jahre alten Toyota mit nagelneuer Starterbatterie haben (Toyota schreibt da nichts dazu, oder rich habe die entsprechende Angaben nicht gefunden...)

    Wie hast du gemessen? Du bist zum Auto gegangen, es hat sich per Keyless entsperrt. Dann wurde die Motorhaube aufgemacht und gemessen.

    Beschreibe den Vorgang, damit ein akkurates Ergebnis erzielt werden kann. Die Batterie sollte einige Stunden unbelastet sein.

    Sollte die Messung in einem unbelasteten Zustand erfolgt sein, dann ist diese nicht voll geladen.

    Das Auto wurde Donnerstag 06.11.25 nachmittags mit einer neuen Batterie ausgestattet und am nächsten Tag (Freitag 07.11.25) bin ich morgens zum Auto, habe per Keyless entsperrt/Motorhaube aufgemacht und Batterieprüfer angehängt - dabei habe ich "Charge 47% 12,28 V" ausgelesen.


    Dann habe habe ich es (da der FTH die Batterie wohl nicht vor Einbau aufgeladen hat) mit Ladegerät (CTEK CT5 Time to Go) voll geladen (lt Anzeige Ladegerät) und bin ein paar Kurzstrecken (4 x je ca 3 km) gefahren.

    Und habe Abends (nach 3 Stunden Wartezeit) nochmal gemessen (Ablauf wie oben - also zum Auto, mit Keyless geöffnet,Motorhaube auf, dann gemessen), die Anzeige war dann auf "Charge 58% 12,35 V".


    Den nächsten Tag (also gestern Samstag 08.11.25) habe ich das Auto gar nicht gefahren und nochmal gemessen (wieder der gleiche Ablauf) , da kam dann das oben zeigte Ergebnis von "Charge 38% 12,23 V" als Ergebnis.



    Das heißt, auch nach dem Laden mit dem Ladegerät (CTEK CT5 Time to Go) hatte ich einige Stunden später nicht mehr als 12,35 V aber wohl die Bemerkung "Battery Test Good Charging - Health 100 %"


    Auf 12,4 bis 12,8 V wie im ADAC Bericht komme ich allerdings auch mit der neuen Batterie nicht.....ist jetzt die Angabe des ADAC zu allgemein und für mich nicht zutreffend (wg Hybrid ?) und meine Werte insgesamt ok - oder etwa (trotz neuer Batterie und voller Aufladung mit externem Ladegerät) immer noch nicht ? Was habt ihr denn nach einer vollen Ladung mit Ladegerät als Werte ? Was sollte mein Batterieprüfer denn nun anzeigen ?

    Ich werde noch bekloppt mit diesem ganzen Batteriegedöns......so viel/so oft habe ich mich noch nie mit einer Autobatterie beschäftigt/beschäftigen müssen :rolleyes:


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    ...langfristig wird also kein Hersteller in Europa einfach den Markt dominieren können...

    Ich habe bewußt nur diesen kleinen Abschnitt zitiert, weil ich mit nahezu dem gesamten Rest deiner Ausführungen d´accord gehe.... :thumbup:


    Aber das Beispiel Tesla hat ja sehr eindrücklich gezeigt, wie aus einem einstmals belächeltem, winzigem Unternehmen innerhalb relativ weniger Jahre ein Riese werden konnte - und BYD ist bereit jetzt sehr groß, hat einfach ein paar gravierende Pluspunkte auf seiner Seite ,wie extrem finanzkräftige Subventionierungsmöglichkeiten durch den chin. Staat, eigene Autofrachter, demnächst große eigene Fabriken in Europa, eine Wertschöpfungskette wie sie es nur ganz wenige Mitbewerber haben (hierbei ganz speziell die eigenen Batterien) und - last but not least - zunehmend rückläufige Umsätze im Heimatland, was eine große Expansion auf den europäischen Markt mit allen Mitteln (auch mit "Dumpingpreisen) wahrscheinlich erscheinen lässt. Aber in Punkto Qualität glaube ich eher, dass sie sich im Vergleich zu Toyota erst mal noch schwer tun werden, aber die Chinesen sind hartnäckig und lernfähig - wir werden sehen.


    Aber um mal wieder zum Thema zu kommen, stelle ich hier ein aktuelles Bild der neuen 52 Ah Batterie rein :


    IMG_2161.jpg


    ..und frage euch mal, was davon (Freitag voll geladen worden, danach nicht gefahren) zu halten ist ?


    Ich denke ja im ersten Moment, es sieht gut aus "Good charging" aber ich sehe auch eine Wert von 12,23 V - und lese gleichzeitig so etwas hier :


    "Dauerhaft niedriger Ladezustand schadet der Batterie

    Bei einer intakten Autobatterie beträgt die Spannung im voll geladenen Zustand um die 12,8 Volt. Werte zwischen 12,4 und 12,8 Volt gelten noch als ausreichend/normal."


    Wie paßt das zusammen - oder bringe ich da was durcheinander ?

    Naja, für einen weltweit agierenden Konzern wie Toyota steht Deutschland als Markt sicher nicht an erster Stelle. Wenn da ein paar Autos weniger verkauft werden würde das kaum auffallen im Vergleich zum Rest der Welt.


    Wenn man dann noch überlegt, wie viele Toyotafahrer nicht in irgendwelchen Foren unterwegs sind und vom Umfang solcher Ausfälle nichts wissen, dann braucht sich Toyota keine Sorgen zu machen.

    Mit Punkt 1 hast du natürlich recht (Deutschland hat tatsächlich einen sehr kleinen Anteil am weltweiten Toyota Autoumsatz) und auch wenn die negativen Bericht schon über kleine Foren hinausgehen (auch ADAC/Auto Motor Sport usw berichten über die Batterie Probleme) so bin ich mit dir einig, dass "Toyota da nicht nervös wird/werden muss" - schade finde ich es trotzdem, denn ich finde Toyota hat so etwas doch eigentlich gar nicht nötig. Denn gerade weil der Verkaufsanteil in D im weltweiten Vergleich so niedrig ist, dürfte es für die Gesamtkalkulation doch eher irrelevant sein, wann sich hier bei uns mit den wenigen billigeren Batterien einsparen lässt, wobei ich allerdings nicht weiß, ob das nur bei uns so ist - oder weltweit die Corollas dieses Batterie Problem haben können .....

    Das ist aber ganz schön schwarz gemalt, wenn die die Zuverlässigkeit eines Toyota einzig und alleine an der Problematik der Starterbatterie fest machst. Viele Baustellen, außer vielleicht noch die EHR Geschichte, gibt es ja sonst bei den Hybriden nicht wirklich.

    Ich weiß was du meinst und du hast im Prinzip ja recht, aber es geht um ein gewisses *Grundvertrauen* - und das ist für Toyota wichtiger, als für so manch andere Marke.

    Einen VW würde ich aus allseits bekannten Gründen erst gar nicht mehr kaufen, die haben hinlänglich bewiesen wie sie mit ihren Kunden Schindluder treiben, bei Toyota steht die Verlässlichkeit (sicher nicht nur für mich) absolut an erster Stelle. Klar, Fehler passieren ebenfalls überall, aber das Toyota eine hinlänglich bekannte Problematik nicht beseitigt (zB. wenigstens als Erstausstattung die 45 Ah Batterie gar nicht mehr ein zu bauen) und den Kunden dann (wie in meinem Fall) sogar noch selber dafür zahlen lässt, endlich eine verlässliche Batterie zu bekommen, paßt halt einfach nicht zum Toyota Image.


    Und genau das meine ich - Toyota spielt ein Spiel, was irgendwann nach hinten losgehen kann - spätestens wenn die Elektromobilität doch noch irgendwann flächendeckend in Deutschland Einzug hält (ob ich das noch erleben darf ;) ) und Mitbewerber wie BYD die Preise (staatlich subventioniert und gesichert durch eigene Batterien) drastisch unter Druck setzen wird. Wenn ich dann einen BYD 20 % günstiger als einen Toyota kriegen kann, hält mich nur noch mein Vertrauen auf die Toyota Qualität - aber wenn dieses Vertrauen weg ist, warum sollte ich dann für Toyota mehr zahlen.....