Beiträge von Gurke

    Habe den Kfz-Steuerbescheid für meinen 2025er TS Teamplayer bekommen und zahle nun lediglich 64 Euro im Jahr. Also wenigstens in dieser Hinsicht bezahle ich jetzt weniger, was angesichts der sonst fast durchwegs steigenden Preise erfreulich ist.

    Steuerberechnung ab 28.05.2026: 2 Euro x 20 angefangene 100 cm2 + 2 Euro x 20 g/km über 95 g/km CO2, wobei der CO2 Ausstoß 115 g/km angesetzt wurd.


    Laut Spritmonitor habe ich bisher einen tatsächlichen Verbrauch von 4,17 l/100km damit einen CO2-Ausstoß von 97 g/km. Damit würde ich erst einmal beim Besteuerung nach dem tatsächlichen Verbrauch weniger Kfz-Steuer zahlen müssen. Ist aber eine Milchmädchenrechnung, weil im Winter der Verbrauch höher ausfällt. Schau mer mal, wie sich der Verbrauch im kommenden Winter entwickelt.

    2 Euro pro angefangene 100 ccm macht bei 2000 ccm glatte 40 €

    2 Euro je g/km CO2 über 95 g/km macht bei 115 g ebenfalls glatte 40 €

    In Summe also 80 €


    Wie kommen die 64 € zustande? :/


    Dann würde der CO2-Ausstoß nach WLTP mit 24 € zu Buche schlagen, also 12 g über 95, was dann 107 g/km sind. Was steht in deiner ZB1 im Feld V.7?

    Bremsbelag ist beim Seat auch weicher und dicker, um Welten mehr mehr Abrieb

    Das ist wahrscheinlich das eigentliche Problem. So war auch mal die Aussage des Chefs meiner Werkstatt des Vertrauens, dass die Japaner oft härtere Beläge haben. Wären diese weicher, würde bei gleichem Bremsdruck eine höhere Bremskraft möglich sein.

    Weil ein Überbremsen/Blockieren in den ABS-Bereich erreicht man in der Praxis selbst bei schlechten Straßenbedingungen hinten so gut wie gar nicht.

    Das ist nach UN-R13H, wonach alle PKW-Bremsanlagen genehmigt werden, auch unzulässig. Es darf niemals zuerst die Hinterachse blockieren.

    Was mir zusätzlich gerade einfällt: Man möge mich eines besseren belehren, aber ich behaupte mal, dass sich der Bremsdruck an unserem Auto zwischen Vorder- und Hinterachse gar nicht regulieren lässt. Zwei Gründe:


    1. (Nahezu) Alle Fahrzeuge auf den Straßen dieser Welt haben eine Zweikreis-Bremsanlage. Bei frontgetriebenen PKW werden die Kreise üblicherweise diagonal aufgeteilt, sprich der eine Teil des Hauptbremszylinders versorgt linkes Vorder- und rechtes Hinterrad, der andere entsprechend rechtes Vorder- und linkes Hinterrad.


    2. um dem Steuergerät und damit der Bremsanlage sagen zu können, sie möge bitte an die Hinterachse bei normaler Fahrt mehr Bremsdruck geben, weil der Kofferraum voll ist, bräuchte es entsprechender Sensoren, die die Massen an den Achsen messen. Das geschieht üblicherweise über Niveaugeber, die messen, wie stark die Federn gestaucht sind (bei luftgefederten Fahrzeugen wird der Balgdruck gemessen). Fahrzeuge mit automatischer Leuchtweitenregelung haben soetwas. Entsprechend hätten bezogen auf diesen Punkt nur die Lounge- und alten GR-Sport-Ausstattungen die Chance auf eine lastabhängige Bremskraftregelung.


    Ich kann das aber mal, wenn ich zwischendurch Leerlauf habe, bei meinem Auto testen.

    Es wird die Bremskraft in Bezug zum Bremsdruck (abgeleitet von der Pedalkraft) gemessen. Um das mal in einem einfachen Rechenbeispiel zu erläutern (Werte sind erfunden, es geht nur um die Rechnung):


    Die Vorderachse steht in der Rolle, der Prüfer tritt auf das Pedal, bis die Achse blockiert.

    Bremsdruck gemessen via Steuergerät: 50 bar

    Bremskraft an der Rolle gemessen: 200 dAN pro Rad, macht also 400 dAN in Summe.


    Dann steht die Hinterachse in der Rolle, der Prüfer bremst wieder, bis die Achse blockiert.

    Bremsdruck gemessen via Steuergerät: 100 bar

    Bremskraft an der Rolle gemessen: 200 dAN pro Rad, macht also wieder 400 dAN in Summe.


    Man könnte meinen: Achsverteilung = 50 : 50, aber die Vorderachse blockierte bereits bei 50 bar. Bei 50 bar beträgt, da der Zusammenhang zwischen Bremsdruck und Bremskraft linear ist, die Bremskraft an der Hinterachse nur 200 dAN. Damit ist die Achsverteilung also 400 zu 200, also nur 33,3 % an der Hinterachse.

    Der Theorie, dass es nur am Tragbild und nicht an einem zu geringem Bremsdruck liegt, widerspricht, dass die Handbremskraft den äußeren Rostrand aufbrechen kann, der Hydraulikbremskolben hingegen nicht.

    Da mit dem Tausch der Bremsscheiben und Beläge sofort der Achsanteil an der Hinterachse besser wurde (von irgendwas um 15 % auf 25 %), wird der Achsanteil auch wesentlich vom mechanischen Zustand der Radbremsen beeinflusst (was auch mit ein Grund ist, dass die Bezugsbremskräfte im Rahmen der HU ermittelt werden).

    Verstehen wir das richtig: Du trittst die Bremse, drückst den Startknopf, hältst den Fuß (unverändert) auf der Bremse, legst D ein und der Wagen rollt ein kleines Stück los, bleibt anschließend aber stehen? verändert sich währenddessen der Gegendruck am Pedal?


    Der VFL rummst so manches mal sehr ruppig R bzw. D beim ersten Start rein, sodass ein Ruck durchs Fahrzeug geht, er bleibt aber stehen. Ist das bei dir vielleicht was ähnliches?