Beiträge von Atkinson

    Toyota hat bei der Starterbatterie wirtschaftlich gerechnet – das bestreitet niemand. Die 45-Ah-Batterie statt einer 52-Ah-Version ist ein klassisches Beispiel dafür, wo bei hohen Stückzahlen jeder eingesparte Euro zählt. Leider ist die OEM-Varta-Qualität auch nicht gerade herausragend, was das Problem zusätzlich verstärkt.

    Trotzdem sollte man die wirtschaftlichen Hintergründe im größeren Zusammenhang sehen.

    Glaubst du wirklich, dass Deutschland oder die EU den Automarkt einfach kampflos an die chinesischen Hersteller abgibt? Dahinter hängen hunderttausende Arbeitsplätze bei BMW, Mercedes, VW und den ganzen Zulieferern. Wenn chinesische Hersteller wie BYD oder SAIC zu stark werden, wird die Politik reagieren – etwa über Importzölle auf Hochvolt-Batterien oder gezielte Rohstoffabgaben.

    Sobald ein Hersteller wie BYD hier eigene Werke aufbaut, verschiebt sich die Situation wieder, weil dann neue Zölle oder Auflagen für importierte Rohstoffe greifen. Das System gleicht sich immer wieder an – langfristig wird also kein Hersteller in Europa einfach den Markt dominieren können, nur weil er günstiger ist.

    Der Absatz unserer Autos in die EU bringt uns keinen Wohlstand, dank Euro ist/war der Absatz in die EU-Defizitländer selber finanziert, Stichwort Target2.

    Man braucht beim Export/Handeln immer einen Partner, der seinen Importüberschuss durch einen Exportüberschuss wieder gutmachen kann. Dafür braucht er Produkte, die sein Gegenüber haben will und selber nicht mit diesen Eigenschaften hinbekommt.

    Das ist bei den meisten Euroländern gegenüber Deutschland nicht der Fall gewesen.

    Oder Produkte hat, die das Nicht-Euro-Ausland nachfragt und so die Außenwertstabilität des Euros auf dem Devisenmarkt gewährleistet. Beides nicht der Fall gewesen, es blieben meist nur bisschen Tourismus und paar Lebensmittel als Tausch über.

    Gleiches gilt auch für den Handel außerhalb der EU. Wenn man selber Standortnachteile hat und damit schlechter/teurer als der Rest produziert, kann man zwar durch künstliche Verteuerung der Konkurrenz seinen Binnenmarkt schützen, nur das bringt nix, wenn immer mehr Konsumenten in der EU Kaufkraftverlust erleiden und sich damit keine überteuerten Autos generell mehr leisten können. Und die Kaufkraft schwindet ja, weil Deutschland als die Zugmaschine des Euros immer mehr ausfällt, da immer weniger deutsche Autos und Maschinen ins Nicht-Euro-Ausland exportiert werden aufgrund schwächelnder Attraktivität bzw. die erzielbare Marge abstürzt.

    Bei den USA ist der Fall bisschen anders, die sind die militärisch stärkste Großmacht und haben ihren Dollar als Nochweltwährung.

    Nochmals zum Thema:

    Die Mutlu-Batterie soll wohl noch schlechter als die OEM-Varta sein.

    Vor allem wird die Batterie mit angeschlossene Stecker mit deutlich höherem Strom geladen, was dir dann bei Kurzstrecken zugute kommt.

    Der Ladestrom ist nur von der Höhe der Bordspannung und dem Füllzustand der Batterie abhängig. Legt der DC-DC-Wandler konstant 14,1 V an, wird maximal geladen. Zum Variieren/Begrenzen des Ladestroms müsste er die Bordspannung bei leerer Batterie reduzieren.

    Macht aber kein Auto, deshalb ist Laden einer sehr leeren Batterie im Auto auch nicht schonend und auch nicht so gut für Laderegler, gerade wenn das Bordnetz noch zusätzlich viele Verbraucher aktiv hat.

    Was für ein Stecker ist das genau? Und, Stecker ab, Problem mit der Batterie gelöst? Ich frage deswegen, weil unser Corolla nicht oft bewegt wird, und wenn er bewegt wird, dann zum Einkaufen etc... Also, Kurzstrecke.

    Dann dürfte das Abziehen eh nicht viel bringen. Denn Ist die Batterie recht leer/Startspannung niedrig, lädt er eh mit 14,1 V und bis er dann fällt, dauert lange (2-4 h). Und der Corolla entlädt die kleine Batterie recht "gut" bei längeren Standzeiten.

    Das Lademanagement betrifft eher "Viel- und Langfahrer", da würde die Batterie bei normalem Lademanagement ewig halten, durch das Lademangement hingegen wird sie ordentlich strapaziert.

    Oder wenn man die Batterie regelmäßig extern lädt, bringt Stecker abziehen auch was.

    Ich hab nix zum laden hier. Im Dezember ist inspektion, vielleicht hab ich Glück bis da hin.
    Macht das so viel beim spritsparen aus wenn dieser Sensor dran klemmt?

    Sparen/minimieren kann man ja nur die Ladungsverluste in der Batterie, höhere Spannung der Batterie mehr Selbstentladungverluste in Batterie und im DC-DC-Wandler und in den Kabeln durch mehr Stromfluss.

    Würde sagen, spart 75 Watt bis 100 Watt.

    Mit Wirkungsgrad bei Erzeugung in Motor, "Lima" usw. sagen wir mal großzügig 600 Watt eingespart.

    In einer Stunde damit 0,6 kWh eingespart.

    Bei Benzin 8,9 kWh pro Liter wären es ca. 0,07 l pro Stunde Einsparung.

    Kommt mir wenig vor - verrechnet, falsche Annahmen?

    Im WLTP würde das ja nahezu theoretisch nix bringen, evtl. bringt es was beim Prüfzyklus selber, dass wenn die Batterie vorher voll aufgeladen wurde, es länger dauert, bis der Verbrenner sich wieder zuschalten muss und dies bei der Ermittlung des WLTP-Verbrauchs durch gerade einmal oder zweimal weniger Wiederanspringen des Verbrenners einen größeren Vorteil für den Testverbrauch bringt?

    Die kannst du einfach abziehen. Die „Flügel“ verdecken ja im Prinzip die Radmuttern. Einfach immer 2 Flügel etwas zu dir ziehen (einmal rundherum ziehen) und nach und nach abziehen. Nicht zu viel Gewalt, sonst könnten die brechen. Kein Werkzeug verwenden.


    VG

    Irgendwo gab es mal ein PDF von Toyota, wie man es richtig machen soll.

    Mit den Fingern möglichst tief hinter die Flügel rein und Gegendruck mit den Daumen auf den Deckel. Beim ersten Mal saßen die auch relativ gut fest, beim zweiten Mal ging es schon etwas leichter.

    Auch wenn scheinbar nicht jeder hier im Forum meine Hartnäckigkeit versteht, ich sehe nicht ein, bei so etwas still zu bleiben und nicht mal zu versuchen, etwas zu erreichen - und außerdem bin ich Rentner und habe Zeit 8o ;)

    Da bietet es doch sich an, jeden Tag bei Wind und Wetter den Corolla mindestens 1 h Gassi zu fahren?

    SCNR

    gibt´s eigentlich schon Ergebnisse von dem Geteste mit/ohne Stecker am Batterieanschluß?
    Hab ich was überlesen?

    Er lade dann konstant für alle Zeiten mit 14,1 V. Konjunktiv, weil noch nicht selber probiert.

    Wenn ja, hält selbst der Zellchemieschrott von der OEM-Varta 8 Jahre.

    Trotzdem hätte ich auch bei 52 Ah kein gutes Gefühl mit ner erneuten Varta.

    Wenn die Zellchemie ähnlich schrottig wie die OEM ist, wird sie das Ironman-Programm vom Toyota-Lademanagement, Keyless und gelegentlich längere Standzeiten vielleicht gute 3 Jahre durchstehen, bis auch die Große die Hufe streckt.

    Kannn die Batterie dann ohne Sensor nicht überladen werden bzw. "überkochen"?

    Nein, weil die Ladespannung von 14,1 V nicht überschritten wird. Wenn die Batterie voll wird, fließt halt kaum noch Strom, weil die "Druckunterschiede" kaum noch da sind. Wenn die Batterie sich den 14,1 V annähert, kann die Ladespannung von 14,1 V kaum noch Elektronen in Batterie reinpumpen. Der Stromsensor dient nur dazu, dem Lademanagement per Stromfluss zu zeigen, wann die Batterie wieder fast voll ist, um danach wieder die Batterie mit Schonkost von 12,5 V langsam teilzuentladen. Bzw., wenn der Stromfluss aus der Batterie ins Bordnetz zu groß wird, muss auch die Ladespannung wieder erhöht wird.

    Ist der Stecker gezogen, ist das System blind und geht damit in den Notfallmodus, also konventionelles Laden nach altväterlicher Sitte laden.

    Anderer Parameter ist noch die kurzzeitig erfasste Batteriespannung ohne Ladung beim Start des Fahrzeugs. Ist die unter einem Schwellenwert wird ebenfalls mit 14,1 V geladen. Für diese Erfassung braucht es den externen Stromsensor nicht, die Spannung wird intern im DC-DC-Wandler gemessen.

    Das LF-Signal lässt sich nicht einfach ins Innenraum-Zonenfeld „weiterleiten“, weil 125 kHz Nahfeldkopplung stark gedämpft wird (Metall + Luft) und praktisch nur in <30 cm wirkt. Das Steuergerät wertet die relativen Feldstärken mehrerer Innenantennen aus (Zonen-Authentifizierung) und erkennt abweichende Feldprofile. Latenzen, Timing-Unstimmigkeiten und die Abschirmwirkung der Karosserie führen dazu, dass ein extern verstärktes Signal beim Start-Check meist als unplausibel verworfen wird.

    Wie läuft das beim VFL ab, dass der Angreifer auch das Auto starten kann?

    Da wurde wahrscheinlich nicht die Feldstärke per Zonen ausgewertet?