Was mir zusätzlich gerade einfällt: Man möge mich eines besseren belehren, aber ich behaupte mal, dass sich der Bremsdruck an unserem Auto zwischen Vorder- und Hinterachse gar nicht regulieren lässt. Zwei Gründe:
Neuere Autos benutzen doch nur die elektronische Bremslastverteilung, Drehzahlvergleich VA zu HA, die ggf. vorhandenen Niveaugeber dienen doch u. a. nur zur automatischen Leuchtweitenregulierung oder Nivellierung eines Luftfahrwerks?
Im Prüfstandsmodus bzw. wenn das Auto erkennt, dass eine Achse nicht dreht, dürfte die elektronische Bremskraftregelung aufgehoben sein und die erreichbaren Bremsdrücke hinten höher sein als im Normalbetrieb. Weil ein Überbremsen/Blockieren in den ABS-Bereich erreicht man in der Praxis selbst bei schlechten Straßenbedingungen hinten so gut wie gar nicht.
Wenn dem so ist, könnte man auf der Rolle die hinteren Bremsen mit etlichen Versuchen ggf. rostfrei machen.
Weiß nur nicht, ob die Prüfer dafür Zeit haben.