Beiträge von Atkinson

    tapanovski

    Dann ist die Batterie wohl nicht mehr sehr aufnahmefähig.

    Auf die Inspektionsergebnisse würde ich nicht zuviel setzen, die schicken dich auch mit ner halbtoten Batterie vom Hof, es sei denn, du machst den Geldbeutel auf und gibst den Auftrag zum Tausch.

    Man kann selber den Batteriestatus bequem mit dem Servicemenü auf dem Display der Mediaeinheit überprüfen.

    Da sollte die Spannung mit Zündung an im Bereich 11,7 - 10,5 V sein. Unter 10,5 V wird es dann langsam selbstverstärkend immer mehr kritisch. Da sollte man die Batterie tauschen. Gerade jetzt, wo das Lademanagement dank Kälte immer voll mit 14,1 V lädt und die Batterie nur so vor Kraft strotzen müsste.

    Da unsere Hybriden keinen Anlasser haben die einen Motor anleiern müssen, sollte eine "normale" Powerbank reichen. Es müssen ja nur paar Steuergeräte gestartet werden, den Rest übernimmt das Hybridsystem.

    Ja, solange die Batterie noch 8 Volt unter Last hat, dann wird der Booster reichen. Da bootet ja noch oft das System, nur dieses verweigert dann das Anziehen der Hochvoltschütze, um ein ggf. Verbrennen der Kontakte zu verhindern.

    Aber wenn wirklich alles dunkel ist und die Batterie nur noch 3 V und weniger unter Last liefert, weil sie innerlich völlig kaputt ist, dann hilft ein kleiner Booster oft auch nicht mehr. Mit Pech reicht da selbst ne vollwertige Überbrückung nicht mehr zum Betrieb, weil der Innenwiderstand viel zu hoch geworden ist und die Batterie in Reihe im Autostromkreislauf geschaltet ist. Sprich, man bekommt nicht mehr ansatzweise 12 V Bordspannung trotz Ladespannung mehr hin.

    Die Batterie stirbt ja nicht von heute auf morgen im Corolla. Und gerade weil er so wenig Strom beim Starten aus der 12-V-Batterie braucht, kann das absolute Leerziehen und der Sterbeprozess so lange unbemerkt bleiben, bis sie von heute auf morgen unrettbar ist. Eine Anlasser-Starterbatterie wird schon lange vorher den Dienst quittieren, weil sie den Anlasser nicht mehr gedreht bekommt. Dann hilft Starthilfe, weil sie mit Ladung noch ihre Betriebsspannung erreichen kann.

    Der Wagen ist derartig Leer, dass ich nichtmal den Kofferraum auf bekomme. Im inneren flackert das Airbag-Licht noch ein bisschen, sonst ist die Karre komplett tot.

    Ich hab jetzt den Pannenservice gerufen und warte nun.
    Klar könnte ich in eine Starthilfe Powerbank investieren, aber das sind 50€ die ich mir eigentlich gern sparen würde.

    Fraglich, ob bei so einer komplett toten/kollabierten Batterie eine Powerbank für 50 Euro noch zuverlässig helfen kann. Vielleicht Powerbanks aus der 2-Kilogramm-Klasse, die auch für Dieselstarts geeignet sind.

    Dann lieber in richtige Batterie für 90 Euro investieren und die Warnungen in der App nicht auf die leichte Schulter nehmen.

    Musste meine OEM (Varta 345 LN1-MF) 45 Ah vom FL heute auch laden, da war kaum noch Saft drauf.

    Obwohl ich täglich mindestens 40 km fahre. Weiß jemand die genaueren Ursachen? Kann es sein das er die im EV Modus nicht lädt?

    Habe mir auch direkt eine neue Exide bestellt

    Der lädt immer, sobald in Ready. Nur mal voll und dann mit Teilladung.

    Das macht die eh schon qualitativ nicht superduper OEM-Batterie zusammen mit dem Ruhestrom über Zeit schnell mürbe.

    Am Ende nimmt sie dadurch kaum noch Ladung auf und ist ein Fall für den Wertstoffhof.

    Deshalb sollte die Reserve ja mindestens einen Serviceintervall (1 Jahr typisch), bestenfalls zwei Intervalle halten, damit man nicht extra hin muss.

    Ob das so getimed ist..., die wollen schließlich auch Geld verdienen.

    Wobei, solange man nicht zur HU muss, kann einem das blinkende RDKS Rille sein und kann es dann bei der Inspektion in einem Rutsch machen lassen.

    Hm. Was ist denn der Batteriestatus eigentlich? Wenn die Spannung unter einen Grenzwert fällt, Status NOT OK und dann hält sie noch zwei Jahre oder ist dann schon Schluss?

    Wird wohl dann noch ne Reserve drin sein, ob die 2 Jahre ist, würde ich stark bezweifeln. Eher wohl noch ein gutes Quartal, vielleicht 2.

    Wahrscheinlich kommt dann auch ne Warnung im Cockpit, sonst wäre es sinnlos. Ohne Reserve würde man auch mit nem Tester nix mehr angezeigt bekommen, weil wenn Batterie tot, funkt nix mehr.

    Einfach Ahnungslos stellen ist wohl die gängige Methode der Werkstätten.

    Alles Einzelfälle oder das haben wir ja noch nie gehabt, wie oft habe ich diesen Spruch schon gehört.


    153 Seiten wegen einer Batterie sprechen für sich.

    Wobei ja noch Batterie leicht und günstig selber oder per Dritte zu wechseln ist.

    Selbst ne brauchbare Batterie-Alternative weit besser als die OEM kostet schlappe 86 Euro.

    Da hat man mit anderen Herstellern oft heute ganz andere Probleme (Antriebsstrang, CAN-Bus, Elektronik), riesige Groschengräber auf vier Rädern, die immer wieder Ärger machen und die man am besten anzündet.

    Aber allgemein steckt Automotive tief in der Krise, die Schrauben sind in allen Ressorts durch Politik, aber auch durch die Branche selber völlig überdreht. Mittlerweile Preise beim Material, die immer weniger Kunden bezahlen können, dazu versuchen sich die Hersteller über die Autohäuser/Werkstätten zu sanieren, die dann als Puffer zum Kunden und keine Luft mehr zum Atmem zweifach angeschissen sind. Die Kosten einer Fremdarbeitsstunde steigen dank misslungener Politik in Deutschland auch immer stärker, zusammen mit den Materialkosten plus Märchensteuer dann für den Endkunden eine Rechnung direkt aus der Hölle, wo die meisten dank misslungener Politik auch immer weniger Realnetto haben.

    Also muss man auch beim Werkstattpersonal sparen, worauf es dann im Mittel hinausläuft, dass nicht die besten Leute kommen.

    Hat man dann eine vom Hersteller missratene Kiste, die dadurch immer wieder Reparturbedarf hat, kann diese Gemengelage zu einer wahren Odysse für Geldbeutel und Nervenkostüm werden, denn mobil muss man ja sein. Bahn und Gummi-ÖPNV sind ja keine Alternative mehr, da von Politik jahrzehntelang schon finanziell ausgehungert.

    Das BMS kennt die Batteriegröße nicht. Die Batterie wird nicht am Fahrzeug angelernt. Es ist ausgelegt auf ein 45 AH Batterie. Das heißt, bei gleicher Ladespannung ist die kleinere schneller voll. UND BITTE ich habe dich auch nicht angegriffen.

    Das BMS wird nie angelernt an die Ah wegen Ladung, sondern wegen der Start-Stopp-Automatiken, um im Zusammenspiel mit dem Strommesser und dem errechnetem Alter der Batterie (Batteriewechseldatum und dann Tage hochzählen) zu entscheiden, wann soviel verbraucht ist, dass der Motor wieder angeschmissen werden muss. Denn die gemessene ungeladene Batteriespannung im Bordnetz ist da überhaupt kein zuverlässiger Indikator dafür.

    Dem Laderegler sind die Ah erstmal egal, der legt ne Ladespannung an und der Stromfluss resultiert automatisch aus dem Widerstand der Batterie. Ist die Batterie groß und leer, haut es automstisch nach URI viele Ampere rein. Der Laderegler muss dadurch mehr Energie bereitstellen, "um auf mehr Elektronen die 14,1 V zu übertragen zu können". Ist er am Limit wegen leerer und übergroßer Batterie und kann nicht mehr mehr Energie bereitstellen, sinkt physikalisch bedingt die Ladespannung automatisch und damit auch der Stromfluss, es stellt sich ein Gleichgewicht ein.

    Die Dieseltechnik ist richtig perfekt,nur diese Spackos aus Brüssel zerstören die wieder,mit ihren Abgasnormen. Diese ganze Abgasnachbehandlung via Oxikat,DPF,AGR ,Adblue ist einfach Müll. Empfindliche teuere Technik.

    Brüssel macht ja allgemein den Verbrenner langsam kaputt, einerseits um die Industrie in Deutschland zwangszuschrumpfen, anderseits mit anderen Späßen das Autofahren für die Masse spätestens bis 2040 unerschwinglich zu machen. Da in Brüssel mittlerweile alle Nationalstaatsfäden zusammenlaufen, lässt sich das so gut und spielend koordinieren und Brüssel wird vom Geldadel hinter dem Atlantik gesteuert.