Hasu: Ich antworte
Das steht im Widerspruch zu einigen anderen Berichten hier im Thread. Wenn die Batterie knallvoll ist, wird nicht mehr geladen während der Fahrt. Jemand hatte sogar schon mal geschrieben, dass die Spannung während der Fahrt so weit abfällt, dass die Scheibenwischer Mühe haben und sehr langsam werden. Andere haben die Spannung auch während der Fahrt überwacht und die Werte hier gepostet. Habe ich aber nicht mehr im Kopf.
Jedenfalls ist der Zielwert vom Lademanagement nicht mehr 100%. Ich glaube eher so um die 50%. Das heißt, eine extern voll aufgeladene Batterie verliert während einer mehrstündigen Fahrt wahrscheinlich mehr als im geparkten Auto.
Ja, das macht die Sache mit dem Stecker etwas unkomfortabel für manche Anwendungsfälle. Hat auch mal jemand hier geschrieben, dass er bei einer Urlaubsfahrt über 8 Stunden nicht die ganze Zeit ohne den Stecker fahren würde, weil dann die Batterie wohl ins Gasen käme.
Er hat doch recht, unter 10 °C wird immer mit 14,1 V geladen. Quasi wie Stecker gezogen.
Über 10 °C macht er bei bestimmter niedriger Startspannung 14,1 V und tritt nach Unterschreiten eines bestimmten Schwellenamperwertes am Strommesser wieder in sein Sparladeprogramm von 12,5 V in D.
Je nach Lichtmodus (VFL) erhöht er dann die Spannung oder bei Vollgas beim 2.0 auf 14,1 V.
Oder generell in R 13,2 V und in P auf 13,8 V, wenn er sein Sparladeprogramm fährt.
Ansonsten auch dort steady 14,1 V.
Und gasen tut die Batterie auch nicht übermäßig, gasen passiert bei Schnellladen bei leerer Batterie und gleich 14,1 V drauf oder laden mit mehr als 14,1 V.
Jedes Auto vor dem Spritsparzinnober hat kontinuierlich mit 14,1 V geladen.
So schonend wie mit einem externen Ladegerät, das langsam je nach Füllstand die Spannung hochfährt, und dann auf Erhaltungsladung umschaltet, ist das natürlich nicht und nur ein Kompromiss.
Aber wer fährt auch zigmal 12 h am Stück?
Die wenigsten wartungarmen Batterien sterben wegen Vertrocknung.