Manche waschen und wachsen ihr Fahrzeug sogar, obwohl es doch regelmäßig regnet und das Auto doch eh wieder schmutzig wird.
Ohne Worte.
Manche waschen und wachsen ihr Fahrzeug sogar, obwohl es doch regelmäßig regnet und das Auto doch eh wieder schmutzig wird.
Ohne Worte.
Totaler Unsinn,das war mal vor 40 Jahren so. Heute sind die Materialien besser und die Fertigungstoleranzen geringer. Nach so kurzer Zeit das Öl zu wechseln ist das Gegenteil von Nachhaltig, ja sogar Verschwendung. Gerade beim Hybridantrieb, wo man ~ 50% elektrisch fährt.
Kleines Beispiel, bei meinem 40t Lkw MAN wurde der erste Ölwechsel bei 100tkm durchgeführt.
Das hat mit Fertigungstoleranzen nix zu tun. Wenn dann eher mit ewaigen Fertigungsrückständen.
Auch jeder Rennmotor wird eingefahren. Und zwar relativ kurz und hart und danach das Öl gewechselt. Aus genau meinen o.g. Gründen. Und bei einem Rennmotor sind die Toleranzen einiges enger, als bei Automotoren, geschweige denn bei unseren grobschlächtigen Schüttlern.
Schöne Grüße eines Serviceingenieurs aus der MTU…
Trotzdem unnötig und ein Rennmotor wird m.W.n. nicht von MTU gefertigt.
Zumal bei einem Rennmotor die Halbwertzeit meist auf ein bis wenige Rennen ausgelegt ist und dann sowieso revidiert wird. Materialpaarung ist auch meist ganz anders.
Ein Toyota Verbrennungsmotor ist von einem Rennmotor meilenweit entfernt.
Trotzdem ist es sinnbefreit, nach 2tkm das Öl zu wechseln und zu glauben, daß der Motor dann länger hält. Der Verbrennungsmotor wird das letzte sein, was bei der Corolla aufgibt,wenn der privat genutzt wird.
Das hat mit Fertigungstoleranzen nix zu tun. Wenn dann eher mit ewaigen Fertigungsrückständen.
Auch jeder Rennmotor wird eingefahren. Und zwar relativ kurz und hart und danach das Öl gewechselt. Aus genau meinen o.g. Gründen. Und bei einem Rennmotor sind die Toleranzen einiges enger, als bei Automotoren, geschweige denn bei unseren grobschlächtigen Schüttlern.
Schöne Grüße eines Serviceingenieurs aus der MTU…
also einen Rennmotor würde ich jetzt nicht mit einem Corolla Hybriden vergleichen...... ![]()
nach 100km.
Die 100 Kilometer ist der Motor im Werk auf dem Prüfstand schon gelaufen, u.a. 30 Sekunden unter Volllast. Einfahrzeit gibt es bei Toyota/Lexus nicht.
Da mein Corolla nun mehr seit vier Wochen in der Garage steht wegen einer Sportverletzung, habe ich heute das CTEK-Ladegerät angeschlossen. Das Fzg ließ sich aufsperren und der Brakebooster ist auch angelaufen, ich schätze er wäre auch angegangen, wenn ich es versucht hätte.
Die 100 Kilometer ist der Motor im Werk auf dem Prüfstand schon gelaufen, u.a. 30 Sekunden unter Volllast. Einfahrzeit gibt es bei Toyota/Lexus nicht.
Seit wann läuft ein Serienmotor auf den Prüfstand vor dem Einbau? Man Schaut ob dieser frei dreht, Parameter stimmen und wird vom Band ins Auto verbaut.
Wahrscheinlich im Motorenwerk. Toyota gibt dir bis 15 Jahre Garantie,wenn die es für nötig halten würden,das daß Öl nach der "Einfahrphase",die es nicht mehr gibt, gewechselt werden muß,würden die das Vorschreiben. Der Kunde bezahlt das ja.
Da mein Corolla nun mehr seit vier Wochen in der Garage steht wegen einer Sportverletzung, habe ich heute das CTEK-Ladegerät angeschlossen. Das Fzg ließ sich aufsperren und der Brakebooster ist auch angelaufen, ich schätze er wäre auch angegangen, wenn ich es versucht hätte.
Hast du noch die 45ah Batterie verbaut?
Trotzdem unnötig und ein Rennmotor wird m.W.n. nicht von MTU gefertigt.
Zumal bei einem Rennmotor die Halbwertzeit meist auf ein bis wenige Rennen ausgelegt ist und dann sowieso revidiert wird. Materialpaarung ist auch meist ganz anders.
Ein Toyota Verbrennungsmotor ist von einem Rennmotor meilenweit entfernt.
Trotzdem ist es sinnbefreit, nach 2tkm das Öl zu wechseln und zu glauben, daß der Motor dann länger hält. Der Verbrennungsmotor wird das letzte sein, was bei der Corolla aufgibt,wenn der privat genutzt wird.
Das einzig sinnbefreite wäre ehrlich gesagt, die Diskussion, weil sie sich am Ende im Kreis dreht.
Das wäre ähnlich der Auseinandersetzung ob man nun ein 0W8, 0W16 oder 0W20 in einen Toyota Hybriden kippt. Die einen schlagen sich zwischen 0W16 und 0W20 die Schädel ein, während andere 5W30 nutzen und 580.000 klaglose Kilometer damit zurücklegen.
Es gibt die ewigen Verfechter aller Theorien und sogar die Handbuchfanatiker, die wahrhaftig glauben, dass Motor & Getriebeschäden entstehen, weil komplett aus der Luft gegriffene, arbiträr festgelegte Serviceintervalle nicht tag-/ kilometergenau eingehalten wurden. Der Markt braucht solche Menschen und auch die, die glauben, dass ein Getriebeölwechsel in einem "wartungsfreien" Getriebe sinnbefreit ist.
Meine beiden Neuwagen haben beide vor Ablauf der ersten 2000KM einmal frisches Öl und einen Filter bekommen. Beide Fahrzeuge haben ein Rostschutzprogramm durchlaufen, welches ich ohne fremde Hilfe oder Ratschläge von aussen, auf eigene Kosten unter Verwendung meiner Zeit, eiskalt durchziehe.
Das können andere gut finden oder sinnlos oder von mir aus gackern und ein Ei legen. Ist mir ehrlich komplett Miau.
Darf man fragen, welche Nutzungsdauer dein LKW auf Deutschen Straßen haben wird? 3-5 Jahre? 500 - 750.000KM? Danach fährt er unter Garantie im Ausland weiter.
Nehmen wir mal an, mein komischer Corolla wird (frei aller Unfälle und Naturkatastrophen) mindestens 10-15 Jahre auf Deutschen Strassen fahren. Mindestens doppelt so lang wie dein LKW.
Er wird alle 2 Jahre zur HU müssen und ab seinem 5. Lebensjahr wird er mit der neuesten Abgasnorm nicht mehr mithalten können. Ab dann haben die Prüforga's auch ihre Hitliste mit HU/AU Nicht Bestanden - Wiedervorstellung aufbereitet. Man wird ab dem 6. Jahr gezielt nach Rost und Problemen suchen.
Ob du's glaubst oder nicht, es gibt Fahrzeuge die nach 15-20 Jahren keinen HU relevanten Rost haben und auch nach 250TKM keinen Tropfen Öl brauchen. Die Elektronik und der Strom wird sie hinrichten, nicht der Rost und nicht die Mechanik.
Die Motoren laufen sehr wahrscheinlich zum ersten Mal, wenn der Wagen zum ersten Mal vom Band auf den Hof fahren. Da bekommen sie auch sicher die Peitsche, aber einen echten Prüflauf kann ich mir im Lean Production Cycle bei Toyota kaum vorstellen. Trotzdem werden Späne und Produktionsrückstände im Motor sein und diese werden sich (egal wie klitzeklein die Toleranzen heute sind) auch bilden. Nach so knapp 1500-2500KM ist das ärgste erledigt und dann kann man die Brühe auch mal wechseln.
Während dein LKW in den tiefsten Tiefen afrikanischer Gefilde die nächsten 15 Jahre ohne HU/ AU (und vor allem ohne AdBlue!) mit gigantischen schwarzen Wolken aus dem Auspuff weiterfährt, fährt der kleine Corolla mit 4000+ Umdrehungen auf dem Drehzahlmesser noch mindestens 10-12 Jahre weiter. Diese kleinen Motörchen arbeiten um ein vielfaches härter. Ich betreibe das Fahrzeug auf Zeit. Er wird bei mir nach 10-12 Jahren knappe 180.000KM weghaben und wenn ich kann, mag ich die Zeit nach der Garantie gern ohne Rost und Motorprobleme verbringen.
Für den LKW sind die 100.000KM Intervalle absolut OK. Ein Spediteur rechnet auf Rev KM, nicht auf Zeit und ich wette, eine Spedition die ihre Fernzüge einmal die Woche oder alle 2 Wochen mal auf dem Hof hat, würde Mercedes, MAN oder Iveco den A.... aufreissen, wenn dann unbedingt ein Ölwechsel fällig wär. Undenkbar und auch unbezahlbar.
Es gibt Filtersysteme, die den Ölwechsel vollends abschaffen könnten. Man würde höchstens beim Wechsel des Filterelements nachfüllen, aber ein klassischer Öl & Filterwechsel ist nicht mehr nötig. Wäre auch für LKW's einfach so machbar.
Komischerweise setzt sich diese ausserordentlich NACHHALTIGE Technologie in unserem ausserordentlich nachhaltigen Deutschland nicht durch. Beantworte mir wieso das so ist, und ich strecke die Waffen. Bis dahin ist Öl eine günstige Art und Weise den Motor gesund zu halten.
🍻 Prost!
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