Anfällige Starterbatterie beim Corolla

  • Das Keyless hat doch sowas wie ein Energiesparmodus. Die Zeit kann man wohl vom FTH bzw. wenn man denn hat selbst per Steuergerät einstellen.

    Sobald das Fahrzeug den Schlüssel ne Weile nicht erkennt wird das Keyless schlafen gelegt. Und um unnötig den "Funkverkehr" zw. Schlüssel und Auto aufrecht zu halten kann man den Funk vom Schlüssel bis zum nächsten Knopfdruck deaktivieren.

    SCHLIESSEN drücken und halten, dann 2x hintereinander ÖFFNEN drücken und beides los lassen.

    Die rote kleine Schlüssel LED bestätigt das nun mit 2x 2 kurzem Blinkern.


    Diese Prozedur hat auch den positiven Effekt sich vor evtuellen Klauschweinen mit Reichweitenverlängerern zu schützen. ;) ^^

    Aug. 2009 - Dez. 2013 Avensis Kombi 1.8 T25 VFL

    Dez. 2013 - Nov. 2018 Avensis Kombi 1.8 T27 II

    Nov.2018 - Okt.2023 Auris Hybrid TS

    Okt.2023 - Jul.2024 Corolla TS 2.0 FL - TD+TP 🪦 R.I.P. ;(

    seit Aug. 2024 Corolla TS 2.0 VFL - GR Sport

  • Ich hab keyless auch schon im Hauptmenü ausgeschaltet, dann mit dem CTEK die Batterie voll geladen. Nach 2 Tagen in der Garage ist die Spannung dann wieder auf unter 12V. Wohlgemerkt, die Batterie war inzwischen sicher schon vorgeschädigt.

    Mir ging es um einen grundsätzlichen Vorschlag und das betrifft sicher alle modernen PKW, dem Fahrer nicht so viel "Komfort" aufzuzwingen bzw. zu ermöglichen, diesen bei Bedarf auch auszuschalten, zumindest, wenn die Zuverlässigkeit (Batterieladung) darunter leidet. Aber das geht natürlich die Hersteller und weniger die Nutzer des Forums an.

  • Meine 12-V-Batterie wurde im Januar 2021 hergestellt, im April 2021 eingebaut und ist seit Oktober 2021 in Betrieb. Es handelt sich um eine originale Varta 345 LN1-MF 45Ah (CCA) 286A (EN). Ich habe die Ruhespannung der Batterie gelegentlich mit einem Multimeter gemessen. Sie war etwas niedriger (ca. 12,1 V) als bei meinem vorherigen Avensis (12,5 V), was die Funktion des Fahrzeugs jedoch nicht beeinträchtigte. Ein Jahr nach dem Kauf des Wagens installierte ich ein direkt angeschlossenes Digitalvoltmeter im Kofferraum neben der Batterie und überprüfe es gelegentlich. Je nach Ladezustand und Belastung (offene Türen, Schlösser und Spiegel) zeigt das Messgerät zwischen 11,8 und 12,4 V an. Mir ist kürzlich aufgefallen, dass die Leerlaufspannung (wenn ich mich dem Auto ohne Schlüssel nähere) bei Minustemperaturen, nachdem das Auto 2–3 Tage geparkt war, 12,0 V beträgt. Beim Entriegeln der Türen und Spiegel fällt die Spannung auf 11,6 V und steigt dann innerhalb weniger Minuten wieder auf 11,9 V. Zweimaliges Drücken des Startknopfes ohne Betätigung des Gaspedals senkt die Spannung auf 11,4 V, und das Einschalten des Fernlichts für 30 Sekunden reduziert sie auf 11,2 V (Toyota gibt mindestens 12,3 V an), aber ich erinnere mich selbst bei einem Neuwagen nicht an diese Werte). Sobald die Last abgenommen wird, erholt sich die Spannung, aber ich habe das Gefühl, dass ich die Batterie bald austauschen muss. Während der Fahrt im Lademodus liegt die Spannung üblicherweise bei 14,2–14,4 V.


    Im Januar 2022 habe ich bei der ATU einen 12-V-Batterietest durchführen lassen, der eine Startleistung von 102 % ergab. Am 21. Januar 2026 lud ich die Batterie mit einem externen Ladegerät vollständig auf und führte nach vier Jahren Pause einen Test an der Prüfstelle durch. Dieser zeigte 88 % Startleistung an. Nach einigen kurzen Fahrten und 24 Stunden Ruhezeit fuhr ich erneut zur Prüfstelle, wartete 15 Minuten und führte dann einen weiteren Test durch: Startleistung zeigt 82 % an. Heute, nach zwei Tagen Standzeit, testete ich die Batterie erneut mit dem kürzlich erworbenen VDIAGTOOL BT500-Tester (siehe Foto unten). Die Messwerte des Testers waren verwirrend: 100 % SOH und 0 % SOC. Bei dem Ford Mondeo MK5 meines Nachbarn lieferte der Tester korrekte Werte.


    Ich habe gehört, dass diese Autobatterien nicht langsam, sondern plötzlich den Geist aufgeben. Stimmt das? Ich habe mich eingehend informiert und mich für eine Varta A8 AGM 60Ah 680A entschieden, obwohl die Montage einige Anpassungen erfordern wird.


    Dank der AGM-Technologie und der größeren Kapazität hoffe ich, mögliche Probleme mit der 12V-Batterie für lange Zeit vergessen zu können, obwohl mir etwas sagt, dass ich aus Neugier das eingebaute Voltmeter noch lange im Auge behalten werde :love:

  • Wenn dein Fahrzeug noch normal startet,würde ich die Batterie nicht tauschen. Eine AGM ist auch überflüssig, zumal die 60ah nicht passen wird. Die meisten VFL hatten Batterieprobleme durch eine schlechte Charge Batterien und betraf meist das Bj.2019. Durch Tausch gegen eine 52ah Batterie wurde das Problem gefixt.

    Im VFL ist die Laderegelung nicht so bescheiden wie im FL,einzig die Ansteuerung der Unterdruckpumpe für den BKV,nach Öffnen der Fahrertür,ist im VFL schlecht,da das schwachen Batterien den Rest geben kann.

    Kauf dir irgendeine 52ah, Yuasa,Exide und du wirst auch weiterhin keine Probleme mit der 12V Spannungsversorgung haben.

    Deine Bilder sind nicht sichtbar.

    Corolla Touring Sports Lounge 2020 Cosmic Silber

    Wer später bremst,bleibt länger schnell🤪

  • Mir ging es um einen grundsätzlichen Vorschlag und das betrifft sicher alle modernen PKW, dem Fahrer nicht so viel "Komfort" aufzuzwingen bzw. zu ermöglichen, diesen bei Bedarf auch auszuschalten, zumindest, wenn die Zuverlässigkeit (Batterieladung) darunter leidet

    Heute muss jeder Hersteller da mitgehen Komfort ins Auto einzubauen sonst verkauft der Hersteller nix mehr.

    Bei Toyota ist das schlecht umgesetzt worden, jedenfalls beim FL ein schlechtes Lademanagement wohl der Abgasnorm geschuldet sowie einer zu kleinen Batterie die keine Reserven hat.

    Und ehrlich auf ein paar Dinge an Ausstattung möchte ich auch nicht mehr verzichten und abschalten ist für mich keine Option dann könnte ich mir ein Auto aus den 2000er Jahren kaufen da gibst es keine Probleme.

    Corolla 2.0 TS Team D Technik Paket 07.2023

  • Bin ich ja prinzipiell der gleichen Meinung. Im speziellen Fall geht es mir aber nicht um das Lademanagement beim Fahren sondern nur um den Energieverbrauch im Stand und hier speziell beim längeren Stehen in der Garage. Es nutzt eben nicht jeder sein Auto täglich und wenn es in der Garage steht, interessiert mich nicht, wie es ihm geht, es ist dann eigentlich nur noch ein toter Gegenstand. Ich wäre auch mit einer Art Batteriehauptschalter einverstanden, wie es ihn in grauer Vorzeit gab, Hauptsache das Auto ist bei Bedarf sofort einsatzbereit, kennt dann seinen Zustand und teilt ihn mir mit.

  • Das Lademanagement ist schon mit entscheidend, wenn das Auto mit 80% Batteriespannung in die Garage gestellt wird und ein gewisser Ruhestrom an der kleinen Batterie zieht geht da nach ein paar Tagen nix mehr.

    Corolla 2.0 TS Team D Technik Paket 07.2023

  • Also wenn bei dir schon 3 mal die Batterie getauscht wurde, wird was anderes sein. Gerade wenn du die Batterie mit dem Ladegerät voll geladen hast, sollte zwei Wochen lang nichts passieren. Vielleicht zieht ein Verbraucher dauerhaft Strom aus der Batterie. Wurde denn mal eine Ruhestrommessung gemacht? Ist Zubehör eingebaut? Standheizung, Marderschreck oder HiFi? Die können die Batterie auch gern mal leer ziehen. Oder irgend ein Steuergerät.

    Corolla 2.0 TS Lounge seit 2019 nach 12 Jahren Auris I Diesel mit 325Tkm


    Meine Modifikationen am Corolla: TPMS Druckmodul, LED Kennzeichenbeleuchtung, Volumen Wischwassertank vergrößert, Ambiente Fußraumbeleuchtung, Ambiente Türgriffbeleuchtung, Apple Carplay Wireless, Lauflicht Spiegelblinker, Hella Doppelhupe, FitCamX Clone Dashcam

  • Also wenn bei dir schon 3 mal die Batterie getauscht wurde, wird was anderes sein. Gerade wenn du die Batterie mit dem Ladegerät voll geladen hast, sollte zwei Wochen lang nichts passieren.

    Vielleicht ist die Batterie auch hinüber. Mit einem ctek lässt sich beim Laden prüfen, ob die Batterie die Ladung grundsätzlich halten kann.

    <3 liche Grüße, Hasu


    Corolla Hatchback 2.0 Lounge (2025)